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Oberliga mit 16 Teams

Abstieg von Konstanz beschert Sandweierer Handballern zusätzlichen Gegner

Auf die Oberliga-Handballer des TVS 1907 Baden-Baden, die in Sandweier zu Hause sind, warten in der anstehenden Saison 2021/22 insgesamt 15 Kontrahenten.

Zurück in der Halle: Julian Schlager (rechts) und seine Mitspieler vom Handball-Oberligisten TVS Baden-Baden haben nach langer coronabedingter Pause den Trainingsbetrieb wieder aufgenommen. Foto: Hans-Jürgen Collet

Im dramatischen Abstiegskampf der Zweiten Handball-Bundesliga erfüllten sich die Hoffnungen des südbadischen Vertreters HSG Konstanz nicht.

Die Mannschaft vom Bodensee gewann zwar ihre letzten beiden Spiele in Großwallstadt und gegen Rimpar, blieb allerdings Drittletzter, weil sich auch Tabellennachbar TV Emsdetten am Ende keine Blöße gab.

Während Emsdetten mit 26:46 Punkten das rettende Ufer erreichte, konnten die einen Zähler zurückliegenden Konstanzer den Abstieg in die Dritte Liga nicht verhindern.

Dies hat unmittelbare Auswirkungen auf die zweite HSG-Garnitur, die die dritthöchste deutschen Klasse unfreiwillig in Richtung Oberliga verlassen muss.

Im baden-württembergischen Oberhaus, in dem auch das Aushängeschild des Bezirks Rastatt, der TVS 1907 Baden-Baden, um Punkte kämpft, starten somit in der kommenden Saison 2021/22 insgesamt 16 Mannschaften.

Württembergische Teams in der Überzahl

Die Gegner der Sandweierer Handballer sind: SV Fellbach, TSV Zizishausen, TSV Weinsberg, TV Weilstetten, TSB Schwäbisch Gmünd, SG H2Ku Herrenberg, TV Bittenfeld II, TSV Schmiden, TSV Heiningen (alle Württemberg), HC Neuenbürg, TSV Birkenau (beide Nordbaden) sowie SG Köndringen Teningen, HSG Konstanz II, TuS Steißlingen und TuS Schutterwald (alle Südbaden).

Gegenüber der vergangenen Runde sind die beiden Drittliga-Aufsteiger TSV Neuhausen/Filder und TSG Söflingen sowie die Neckarsulmer Sport-Union, die ihre Mannschaft aus der Oberliga zurückgezogen hat, nicht mehr dabei.

Saisonstart am 18./19. September

Der Saisonstart ist am Wochenende 18./19. September geplant. Bis zum 28. Mai 2022 sollen die 30 Spieltage absolviert werden, was angesichts der immer noch im Zeichen von Corona stehenden Situation ein ambitioniertes Vorhaben ist.

Beim TVS Baden-Baden ist derweil die Vorbereitung auf die nächste Runde angelaufen.

Da die Sandweierer Rheintalhalle aktuell wegen Baumaßnahmen nicht zur Verfügung steht, versammelt Cheftrainer Sandro Catak seine Schützlinge inklusive den Zugängen Jeremias Seebacher (SG Steinbach/Kappelwindeck) und Jascha Lehnkering (SG Heidelsheim/Helmsheim) regelmäßig im Baden-Badener Schulzentrum West.

Wir sind ganz gut aufgestellt.
Sandro Catak, Trainer TVS Baden-Baden

„Ich hoffe, dass es dann im September auch endlich wieder losgehen kann“, sagt Catak. Beim Blick auf seinen Spielerkader verbreitet er Optimismus: „Wir sind ganz gut aufgestellt.“

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