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Stadt geht gegen illegale Angebote vor

Airbnb im Visier: Baden-Baden will weniger Ferienwohnungen im historischen Zentrum

Der Wohnraum wird knapper, die Mietpreise steigen. Das Rathaus sieht einen Grund dafür in der zunehmenden Zahl von Ferien-Appartements, die die Online-Plattform Airbnb vermittelt. Die Stadt möchte nun gegensteuern.

Die Zahl von Ferien-Appartments nimmt überhand: Dieser Meinung sind Stadtverwaltung und -räte. Sie Sie haben vor allem Angebote von airbnb im Blick. Ein Bebauungsplan soll nun im historischen Zentrum die bestehende Wohnnutzung schützen. Foto: Friso Gentsch / dpa

Baden-Baden möchte verstärkt gegen die steigende Zahl von Ferien-Wohnungen in der Kernstadt vorgehen. Nachdem der Gemeinderat im Mai einen Bebauungsplan auf den Weg gebracht hat, um solche Unterkünfte künftig möglichst auszuschließen, sollen nun zunächst der Bau- und Umlegungsausschuss und dann abschließend der Gemeinderat dieses kommunalpolitische Instrument billigen.

Dem Rathaus und den Stadträten sind vor allem Angebote von Airbnb ein Dorn im Auge, da nach Angaben der Verwaltung diese Online-Vermittlungs-Plattform für Baden-Baden nach Berlin und München die höchste Dichte an Inseraten für Ferien-Wohnungen bezogen auf die Einwohnerzahl aufweist. Die damit verbundenen „negativen Begleiterscheinungen“ konzentrierten sich vor allem auf das Zentrum und der zentrumsnahen Lagen.

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