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Sommergeschäft läuft schleppend an

Baden-Baden hofft nach dem Lockdown auf eine späte Hochsaison

Nach dem Corona-Lockdown machen sich in der Tourismus-Hochburg an der Oos vor allem zahlungskräftige ausländische Gäste rar. Darunter leiden in erster Linie Hotellerie und Einzelhandel.

Urlaubsspaß in Baden-Baden: Diese junge Familie aus Finnland genießt die Tage in der Stadt an der Oos. Die Übernachtungszahlen steigen zwar wieder. Doch das Niveau der Vorjahre ist noch weit entfernt. Foto: Andrea Fabry

Vor dem Brenners Park-Hotel reihen sich die Luxus-Karossen, die meisten haben Kennzeichen aus dem benachbarten europäischen Ausland. Beim Roomers, dem vor allem bei Hipstern angesagten Design-Hotel, parken teure Sportwagen. Die Straßen-Cafés rund um den Leo sind bestens gefüllt mit Gästen, die ihre Kaffees oder Cocktails schlürfen. Das „good-good life“, wie die Marketing-Strategen Baden-Baden gerne verkaufen, ist nahezu perfekt. Lifestyle und Noblesse sind wieder angesagt, als hätte es den Corona-Lockdown nie gegeben.

Doch dieser Eindruck täuscht. An der Oos ist längst noch nicht alles so, wie es vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie war. Die Kurstadt, die stolz darauf ist, sich zur Kultur-Metropole gemausert zu haben, fährt ihren Betrieb mit angezogener Handbremse wieder hoch.

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