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Hilfe für Rollstuhlfahrer

Baden-Badener Behindertenbeauftragte sucht Lego-Steine zum Rampenbau

Mithilfe von gebrauchten Lego-Steinen will Baden-Badens Behindertenbeauftragte Nora Welsch die Stadt weiter barrierefrei machen. Dafür braucht sie nun Unterstützung.

Was sich auf den ersten Blick noch außergewöhnlich anhört, funktioniert in der Realität bestens: Kleine mobile Rampen, gefertigt aus Lego-Steinen, erleichtern behinderten Menschen den Alltag. Foto: Wolfgang Ebel

Tatsächlich seien die kleinen bunten Steine nicht nur ein beliebtes Spielzeug für Kinder, sondern lassen sich auch ganz praktisch als Hilfsmittel nutzen, heißt es in einer Pressemitteilung.

Richtig zusammengesetzt entstehen daraus nämlich mobile Rampen, die eine Stufe zu Läden und Einrichtungen überbrücken können. So sind diese Geschäfte zugänglich für Rollstuhlfahrer, Senioren mit Rollatoren oder Familien mit Kinderwagen. Durch die Auffälligkeit der bunten Steine helfen sie außerdem Menschen mit eingeschränkter Sehkraft, die Rampe leichter zu erkennen und verringern so die Stolpergefahr.

Um das Projekt in Baden-Baden ins Rollen zu bringen, sammelt Nora Welsch gespendete Lego-Steine jeder Art. Vor allem benötigt sie sogenannte „Basic Steine”, „Basic flache Steine” und „Grund-/Bauplatten” in allen Größen und Farben.

Abgabestelle der Lego-Steine ist das Kundenzentrum des städtischen Fachbereichs Bildung und Soziales, Gewerbepark Cité 1 in Baden-Baden. Die Öffnungszeiten sind Montag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag von 8 bis 12 Uhr sowie Donnerstag von 14 bis 17.30 Uhr.

Um die Rampen zusammenzubauen, sucht Welsch ein kleines, aber tatkräftiges Team an freiwilligen Helfern. Interessenten können sich per E-Mail an behindertenbeauftragte@baden-baden.de oder unter der Rufnummer 07221/93-2018 melden. Welsch ist zudem dankbar für Tipps zu rollstuhlzugänglichen Räume, in dem sich das Rampenbauer-Team immer treffen kann.

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