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Neuausrichtung

Baden-Badener Freundeskreis Lichtentaler Allee wählt neues Führungsteam

Nach zahlreichen Austritten stellt sich der Verein neu auf. Dazu gehört ein neuer Vorstand. Der hat schon einige Ideen für zukünftige Projekte.

Peter Dippold und Hans-Peter Mengele vom Freundeskreis Lichtentaler Allee
Führungswechsel: An der Spitze des Freundeskreises Lichtentaler Allee steht nun Peter Dippold (links), nachdem Hans-Peter Mengele nicht mehr kandidierte. Foto: Henning Zorn

Unzufrieden war man zuletzt beim Freundeskreis Lichtentaler Allee mit der eigenen Situation, nachdem zahlreiche Mitglieder den Verein verlassen hatten. Nun plant man einen Neustart.

Bei der Mitgliederversammlung am Montag gab es zahlreiche personelle Veränderungen im Führungsteam des Freundeskreises. An der Spitze steht nun Peter Dippold, nachdem der langjährige Vorsitzende Hans-Peter Mengele „aus Zeitgründen“ nicht mehr für das Amt kandidierte.

Man habe einiges erreicht in den vergangenen Jahren. Dies machte der scheidende Vereinschef in einer ausführlichen Bilanz der Arbeit des Freundeskreises Lichtentaler Allee deutlich, der zusätzlich auch die Bezeichnung „Initiative Weltkulturerbe“ führt.

Ehemaliger Vorsitzender des Baden-Badener Vereins blickt auf Erreichtes zurück

Mengele schilderte den langen Weg bis zur Erlangung der Weltkulturerbe-Einstufung Baden-Badens durch die Unesco. Die Bewerbung der Kurstadt um diesen Titel sei auch vom Freundeskreis gefördert worden.

Der Verein habe auch die „Ansprache der Öffentlichkeit“ in der Allee durch einen Audioguide und durch Informationstafeln verbessert.

Einstimmig zum neuen Vorsitzenden des Freundeskreises wurde Peter Dippold gewählt, der Geschäftsführer eines Baden-Badener Unternehmens ist. Dippold verwies darauf, dass zuletzt Mitglieder „in Scharen“ den Verein verlassen hätten.

Dies sei ein Problem, denn es gebe hohe Erwartungen an den Freundeskreis, obwohl der Verein weniger Mitglieder und auch weniger Einnahmen habe.

Inzwischen würden sich aber ehemals Aktive, die einst „im Groll gegangen sind“, wieder engagieren. Und gebraucht werde ein Team, um die Projekte des Freundeskreises voranzubringen.

Neuer Vorsitzender setzt auf ehrenamtliches Engagement

Dabei müsse man, so Dippold, von den hohen Verwaltungskosten herunterkommen und mehr auf ehrenamtliche Tätigkeit setzen.

Zu den aktuellen Hauptaufgaben zählt er die Mitgliederwerbung und die Erneuerung der Internetseite des Vereins, die nicht gepflegt worden sei.

Neuer stellvertretender Vorsitzender ist Bernd Gussmann, der kurz auf weitere Ziele verwies. Dazu gehören Projektarbeiten mit Schulen, neue Übersichtspläne der Allee sowie die Sanierung des Schillergedenksteins.

Zum neugewählten Vorstand des Freundeskreises gehören neben Dippold und Gussmann auch Jutta Dambach-Stierle (stellvertretende Vorsitzende), Silke Declerck (Schriftführerin) und Hans-Michael Fahlke (Schatzmeister).

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