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Projekt „Zeitung in der Schule”

Baden-Badener Nachwuchsjournalistinnen gewinnen BNN-Preis

Gleich der erste Artikel ist preisgekrönt: Vier Schülerinnen des Gymnasiums Hohenbaden haben beim BNN-Projekt „Zeitung in der Schule” einen Preis gewonnen. Ihr Artikel befasst sich mit einer für Jugendliche wichtigen Frage.

Erfolgreiche Nachwuchsjournalistinnen: Diana Ginzburg (von links), Sophia White, Paulina Stolpe und  Jasmin Lauer mit BNN-Redakteur Bernd Kamleitner. Foto: Julian Meier

Gut eine Stunde vor der eigentlichen Zeugnisübergabe gab es für vier Schülerinnen der Klasse 9a des Gymnasiums Hohenbaden am Dienstagmorgen noch eine besondere Urkunde: Diana Ginzburg, Sophia White, Paulina Stolpe und Jasmin Lauer haben beim BNN-Projekt „Zeitung in der Schule” (ZiSch) einen Preis gewonnen.

Mit ihrem Bericht zum Thema Fridays for Future (Titel: „Weitsichtiges Denken oder doch nur Schwänzen?”) holten sich die 14- und 15-jährigen Nachwuchsjournalistinnen den Preis für den besten Beitrag aus den Reihen der ZiSch-Autoren aus dem großen Verbreitungsgebiet dieser Zeitung in der Kategorie „Was ich für den Klimaschutz tun kann” .

Preisgeld von 150 Euro fließt in die Klassenkasse

Es gab allerdings nicht nur eine Urkunde: Als BNN-Redakteur Bernd Kamleitner die Auszeichnung im Kunstraum des Gymnasiums überreichte, hatte er für die jungen Damen noch einen Betrag von 15O Euro dabei. Der fließt in die Klassenkasse.

Mit diesem Betrag zeichnen die BNN die jeweils besten Schülerbeiträge in verschiedenen Kategorien aus. Die Leserinnen und Leser der Zeitung sowie eine Fachjury der Zeitungsredaktion hatten die besten Autorenstücke aus der Sonderbeilage „Zeitung in der Schule” ermittelt.

In ihrem Beitrag erläutern die vier Schülerinnen aus ihrer Sicht überzeugend und nachvollziehbar, warum eine Beteiligung an den Demonstrationen der Bewegung „Fridays for Future” Sinn macht und deshalb keineswegs als Schulschwänzen zu werten sei.

Klassenlehrer Christoph Heimbach, der die Schüler beim ZiSch-Projekt betreute, würdigte insbesondere die sehr gute Mitarbeit seiner Klasse. Die Schülerinnen und Schüler hätten sich sehr intensiv damit auseinandergesetzt, wie ein Artikel recherchiert und geschrieben wird und dazu auch passende Fotos ausgesucht.

Die Schülerinnen und Schüler haben sehr gewissenhaft gearbeitet.
Christoph Heimbach, Gymnasiallehrer

„Die Schülerinnen und Schüler haben sehr gewissenhaft gearbeitet”, berichtet er von dem Rollentausch der Schüler, die sich als Journalisten betätigten, eigenständig recherchierten und Artikel bis zur Druckreife verfolgten . „Ich bin ganz stolz auf Klasse”, sagte Heimbach bei der Urkundenübergabe. Sein Fazit: „Es war für alle bereichernd!”

Ein Berufsbild im Wandel - Schüler erhalten Einblick in den Arbeitsalltag eines Redakteurs

In die BNN-Beilage mit den besten Schülerbeiträgen hatten es insgesamt vier Beiträge von Jugendlichen der Klasse 9a des Gymnasiums Hohenbaden geschafft. In Baden-Baden beteiligten sich am Projekt „Zeitung in der Schule” zudem Klassen des Pädagogiums und des Richard-Wagner-Gymnasiums. Betreut wurden sie von ihren jeweiligen Klassenlehrerin. Dabei bezogen die Schulklassen jeweils vier Wochen lang die Tageszeitung und konnten bei der täglichen Lektüre studieren, wie die Profis in der Redaktion ihre Arbeit machen.

Redakteur Bernd Kamleitner von der BNN-Redaktion in Baden-Baden berichtete bei einem Besuch in den Klassen (noch vor der Corona-Pandemie) aus dem Alltag des Redakteurs und über den Wandel des Berufsbildes. Schließlich liefert ein BNN-Redakteur inzwischen nicht mehr nur für das Printprodukt, also die Tageszeitung, sondern auch für bnn.de, das Online-Portal der BNN, und für Beiträge in den sozialen Netzwerken.

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