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Seelische und körperliche Gewalt nimmt zu

Baden-Badener Schutzteam greift bei Gefährdungen des Kindeswohls ein

Das Jugendamt der Bäderstadt hat im Jahr 2019 130 Verdachtsfälle geprüft. Um künftig schneller und gezielter vorgehen zu können, soll sich künftig eine Gruppe mit verschiedenen Fachkräften um die Betroffenen kümmern.

Häufig fehlen eindeutige Anzeichen: Seelische und körperliche Gewalt, Vernachlässigung, Verweigerung ärztlicher Behandlungen, Erziehungsfehler und -defizite der Eltern sind Gefährdungen, denen Kinder ausgesetzt sind. Foto: Silvia Marks / dpa

Seelische und körperliche Gewalt, Vernachlässigung, Verweigerung ärztlicher Behandlungen, Erziehungsfehler und -defizite der Eltern – das sind einige Beispiele, die das Wohl von Kindern und Jugendlichen gefährden, die Jugendämter auf den Plan rufen und bis zur Trennung von Eltern und Kind führen können. Damit es möglichst nicht so weit kommt, möchte die Baden-Badener Stadtverwaltung nun ein interdisziplinäres Kinderschutzteam installieren.

Hintergrund sind die seit Jahren steigenden Zahlen von Kindeswohl-Gefährdungen. Bundesweit nehmen die Anzeigen zu, wie aus einer Vorlage für den Jugendhilfeausschuss des Gemeinderats hervorgeht. Demnach haben die Jugendämter in Deutschland 2019 rund 173.000 Verfahren bearbeitet und bei rund 55.000 Kindern und Jugendlichen eine Kindeswohl-Gefährdung festgestellt.

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