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Meinung

von Sarah Reith

Aktion „BT-Leser bereiten Weihnachtsfreude“

Baden-Badener setzen ein beeindruckendes Zeichen

Noch mehr Geld als in den vergangenen Jahren ist bei der Aktion „BT-Leser bereiten Weihnachtsfreude“ gespendet worden. Das ist nicht selbstverständlich.

Eine Frau zündet eine Kerze an einem Weihnachtsbaum an.
Es weihnachtet sehr: In Baden-Baden haben viele Menschen gespendet, damit auch Bedürftige die Feiertage genießen können. Foto: Marijan Murat/dpa

Was könnte es weihnachtlicheres geben als einen gemeinsamen Kraftakt, um Mitmenschen in Not zu helfen? Genau das versucht die Aktion „BT-Leser bereiten Weihnachtsfreude“ bereits seit Jahrzehnten.

Dass das immer wieder so gut funktioniert, hat verschiedene Gründe. Es hat sicher damit zu tun, dass Baden-Baden eine besondere Stadt ist. Manche sprechen liebevoll vom „größten Dorf der Welt“. Man kennt sich hier. Vielen Baden-Badenern ist der Zusammenhalt in ihrer Heimatstadt wichtig.

Es hat sicher auch damit zu tun, dass diese Traditions-Aktion sich etabliert hat. Wer spendet, weiß, dass jeder Cent auch wirklich ankommt. Es werden keinerlei Personal- oder Verwaltungskosten abgezogen. Diese übernimmt seit jeher komplett der Verlag. Das hat sich auch nach der Fusion von BNN und BT nicht geändert.

Wer spendet, weiß außerdem, dass das Geld in der Stadt bleibt. Es hilft direkt vor Ort, Not zu lindern. Und diese Not gibt es. Selbst im reichen Baden-Baden. Auch hier gibt es Menschen, denen es am Nötigsten fehlt. Dank der Hilfsaktion des Badischen Tagblatts können sie an den nun bevorstehenden Feiertagen ein wenig Weihnachtsfreude empfinden.

BT-Aktion lindert Sorgen und bereitete Freude

Sie können eine große Sorge loswerden, sei das nun die schier unbezahlbar erscheinende Nebenkostenabrechnung oder die kaputte Waschmaschine. Sie können ihrem Kind ein Geschenk kaufen oder mit der Familie einen Tag lang bei einem schönen Ausflug oder einem guten Essen die Sorgen des Alltags vergessen.

Auch wenn es gute Gründe gibt für den Erfolg dieser Aktion: Er ist dennoch alles andere als selbstverständlich. Hinter uns liegt ein schwieriges Jahr. Ein Jahr voller Bedrohungen. Ein Jahr, in dem viele den Druck durch Inflation und Energiepreise gespürt haben und selbst weniger Geld in der Tasche hatten.

Dass trotzdem eine so große Spendensumme zusammengekommen ist, gibt Hoffnung, auch in schwierigen Zeiten. Dafür gebührt der Dank all denen, die mit ihren Spenden und Initiativen zum Erfolg beigetragen haben. Sie haben erneut ein beeindruckendes Zeichen des Miteinanders gesetzt.

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