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Spenden finanzieren Wohngemeinschaft

Banksy-Bild ermöglicht Flüchtlings-WG in Baden-Baden

Maher Naif, Shalaw Rasul und Lamin Saidy sind seit fünf Jahren als Flüchtlinge in Deutschland. Sie leben in einer Wohngemeinschaft im Baden-Badener Stadtteil Lichtental. Dieser Schritt war dank einer Ausstellung im Frieder-Burda-Museum möglich. Dort wurde das geschredderte Banksy-Bild gezeigt. Mit den Spenden, die es einspielte, konnte die Miete vorerst finanziert werden.

Ein Schritt in die Selbstständigkeit: Maher Naif, Lamin Saidy und Shalaw Rasul (von links) leben dank Banksy in einer WG in Baden-Baden. Foto: Beatrix Ottmüller

Vom 5. Februar bis 3. März 2019 zeigte das Museum Frieder-Burda kostenlos das Banksy-Werk „Love Is In The Bin“, das bei Sotheby‘s in London versteigert und danach automatisch geschreddert wurde. Wer wollte, konnte eine Spende abgeben.

Künstler Banksy setzte sich dafür ein, dass dieses Geld Flüchtlingen in der Kurstadt zugute kommt, die in der Ausbildung stehen. „Wir haben uns dann überlegt, wen wir unterstützen sollten“, sagt Lisa Sternberg, die Sachgebietsleiterin des städtischen Integrationsmanagements.

Die Wahl fiel auf drei junge Männer: Lamin Saidy, Maher Naif und Shalaw Rasul. Saidy und Naif kannten sich bereits aus der Flüchtlingsunterkunft am Waldsee, Naif und Rasul machten im selben Betrieb eine Lehre. Mit den Spenden wurde es möglich, eine teilmöblierte Wohnung im Stadtteil Lichtental anzumieten, die sich die drei als Wohngemeinschaft eingerichtet haben.

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