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Pierre Hermé

Brenners in Baden-Baden kooperiert mit Star-Pâtissier aus Paris

Die Modezeitschrift Vogue nannte ihn den „Picasso der Patisserie“: Jetzt gibt es die süßen Kreationen des Pariser Star-Pâtissier Pierre Hermé im Brenners Parkhotel in zum „Afternoon Tea“ - und zum Mitnehmen.

Kunden suchen sich Macarons in einer Pierre Hermé Filiale aus. Die Süßigkeit gibt es ab Freitag auch in Brenners Parkhotel. Foto: Gao Jing/dpa

Er gilt als einer der bekanntesten Zuckerbäcker in unserem Nachbarland Frankreich. Leidenschaftliche Genießer seiner süßen Kunstwerke halten ihn gar für den weltbesten Pâtissier.

Zur Wiedereröffnung nach siebenmonatiger Schließung wegen des Corona-Lockdowns wartet das Brenners Park-Hotel & Spa in Baden-Baden mit einer nach Angaben von Hoteldirektor Henning Matthiesen in Deutschland einzigartigen Kooperation auf: Beim traditionellen „Afternoon Tea“ im berühmten Grandhotel an der Lichtentaler Allee gibt es jetzt köstliche Kreationen von Pierre Hermé.

Die Kaminhalle des Brenners bildet ab Freitag, 21. Mai, den Rahmen für „Afternoon Tea inspired by Pierre Hermé Paris“.

Zusammenarbeit mit Pierre Hermé ist schon länger geplant

Die Zusammenarbeit mit dem Pariser Star-Pâtissier war eigentlich schon vor Weihnachten im vergangenen Jahr geplant, doch die Corona-Pandemie und der verhängte Lockdown durchkreuzten das Vorhaben. „Seit November haben wir die PR dafür in der Schublade“, erzählt Matthiesen. Jetzt kann die seit Monaten zurückgehaltene Botschaft endlich verkündet werden.

Auch für den Brenners-Direktor gilt Hermé, dessen Kreationen weltweit in vielen exklusiven Destinationen gefragt sind, als der Meister seines Fachs. „Wenn Sie probieren, wissen Sie warum“, schwärmt Matthiesen von den Produkten. Zu besonderem Ruhm haben es seine Macarons gebracht. Das französische Baisergebäck aus Mandelmehl hat Wurzeln bis ins Mittelalter.

Ab Freitag wieder geöffnet: Die Restaurants und Terrassen von Brenners Park-Hotel. Das Hotel und der Spa-Bereich bleiben dagegen noch geschlossen. Foto: Bernd Kamleitner

Unter den vielen Varianten ist jene in Form einer kleinen Doppelscheibe mit einer Cremeschicht dazwischen die bekannteste. Die Macarons aus dem Hause Hermé genießen vor allem den Ruf, lange nicht so süß wie herkömmliche Ware zu sein. Weil seine Kreationen zudem unterschiedliche und außergewöhnliche Geschmacksnuancen haben, gilt deren Schöpfer in Frankreich inzwischen als „Papst des Macarons“.

Die Kooperation mit dem Grandhotel bietet dem gebürtigen Elsässer Hermé zudem die Gelegenheit, sich auch in Deutschland ein Standbein für den Vertrieb seiner Produkte aufzubauen. Natürlich war der Meister dafür schon vor Ort. Dabei wurde im Brenners auch Wiedersehen gefeiert: Der Star-Konditor und Matthiesen kennen sich schon länger. „Wir haben vor Jahren zusammengearbeitet und immer Kontakt gehalten“, berichtet der Hoteldirektor.

Hermé stammt aus dem Elsass aus Colmar, da ist Baden-Baden nicht weit

Hermé stammt aus dem elsässischen Colmar – also gar nicht so weit entfernt von Baden-Baden. Er lernte beim berühmten Zuckerbäcker Gaston Lenôtre, hatte danach eine Anstellung als Chefpâtissier beim renommierten Pariser Feinkostladen Fauchon, arbeitete für die Nobelkonditorkette Ladurée und machte sich dann selbständig.

Sein erster Laden in Paris gilt als „süßer Tempel der Freuden“ – der „König der modernen Patisserie“ war geboren.

Im Brenners können die Köstlichkeiten in einer Vitrine begutachtet werden. Wer nicht widerstehen kann, darf sie ordern. In einer Geschenkbox werden sie außerdem zum Mitnehmen angeboten. Wie gehabt gibt es weiterhin Köstlichkeiten aus der hoteleigenen Pâtisserie. „Das ist eine tolle Symbiose“ findet Matthiesen.

Hotel und Spa-Bereich im Brenners bleiben wegen Corona geschlossen

Der Direktor und sein Team fiebern diesem Freitag regelrecht entgegen. Ab 11 Uhr wird der Haupteingang des noblen Hauses geöffnet sein. „Wir freuen uns alle, wieder Gastgeber sein zu dürfen.“ Zunächst aber nur für Gäste der Restaurants und Terrassen des Brenners. Die Vorbereitungen dafür laufen seit Tagen auf Hochtouren. „Der Endspurt ist ein Sprint“, sagt Matthiesen mit Blick auf die kurze Vorlaufzeit.

Allerdings sei es erwartet worden, dass über eine bevorstehende Wiedereröffnung innerhalb weniger Tage entschieden werde. „Dafür haben wir Vorarbeiten geleistet.“ Erfreulich ist dabei eine Tatsache: Die Lieferketten funktionieren offenbar. Einiges an benötigter Ware sei bereits eingetroffen. „Am Freitag komme ein weiterer Schub an frischer Ware“, berichtet der Brenners-Chef.

Die Hotelzimmer sowie der Spa-Bereich bleiben vorerst jedoch noch geschlossen. Voraussetzung für die Wiedereröffnung ist, dass die Sieben-Tage-Inzidenz in der Bäderstadt 14 Tage unter 100 geblieben ist. Diesbezüglich ist Matthiesen aber optimistisch. „Wir hoffen, dass die Zahlen weiter runtergehen.“ Die Teil-Öffnung erzeuge schon einmal ein tolles Gefühl: „Das Hotel hat wieder Leben!“

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