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Nach Parkinson-Erkrankung

Country-Sängerin Jill Morris stirbt in einem Sinzheimer Pflegeheim

Seit vier Jahren hatte sie Parkinson, die letzten Wochen hat sie auf der Palliativstation eines Pflegeheims in Sinzheim verbracht. Nun ist Country-Star Jill Morris gestorben.

Jill Morris und Andy Forstmann bei einem gemeinsamen Konzertauftritt
Sie waren über viele Jahre ein eingeschworenes Team: Jill Morris und ihr Mann Andy Forstmann. Foto: Cornelia Hecker-Stock

Die Baden-Badener Country-Legende Jill Morris ist gestorben. Am vergangenen Samstag, 9. März, erlag sie nachmittags im Alter von 61 Jahren ihrer Krankheit.

Im Jahr 2020 war Parkinson bei ihr diagnostiziert worden. Die letzten Wochen hatte die Sängerin auf der Palliativstation eines Pflegeheims in Sinzheim verbracht.

Bühnen in Amerika und Kanada erobert

Die gebürtige Hessin hatte als erste deutsche Country-Sängerin die Bühnen Nordamerikas erobert. Sie wurde dort und in Europa vielfach ausgezeichnet.

Seit vielen Jahren wohnte sie mit ihrem Lebensgefährten Anders Forstmann in Sinzheim. Die beiden sorgten für ein abwechslungsreiches Konzertprogramm in der Region, holten Stars wie Chris Barber oder Albert Lee zu Gastspielen, waren mit dem Baden-Badener Sänger Pascal Marshall unterwegs.

Niederschmetternde Diagnose vor vier Jahren

Ende 2016 fielen ihrem Partner erstmals Jills unrunde Bewegungen auf. Ihre Aussprache wurde undeutlich. Die Symptome verstärkten sich relativ schnell, vor vier Jahren stellte eine Ärztin die niederschmetternde Diagnose.

Bald war sie nur noch in der Lage, sich in der Wohnung aufzuhalten, wurde bettlägerig. Über ihre Krankheit und das schwere Schicksal von Anders Forstmann, der kürzlich einen Schlaganfall erlitten hat, hatte diese Redaktion ausführlich berichtet.

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