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Nachfolger von Hans-Joachim Doderer

Das Landgericht Baden-Baden hat einen neuen Präsidenten

Der neue Präsident des Landgerichts Baden-Baden kommt aus der Region. Frank Konrad Brede lebt seit 20 Jahren im Rebland. Zuletzt war er Präsident des Landgerichts Heidelberg.

Auf Abstand: Unter Einhaltung der Corona-Regeln übergab der baden-württembergische Jusitzminister Guido Wolf (links) die Ernennungsurkunde an den neuen Präsidenten des Landgerichts Baden-Baden, Frank Konrad Brede. Rechts: Alexander Riedel, Präsident des Oberlandesgerichts Karlsruhe. Foto: Anna Härle

Das Landgericht Baden-Baden hat einen neuen Präsidenten. Der 58-jährige Frank Konrad Brede hat am Montag, 9. November, seinen Dienst als Nachfolger von Hans-Joachim Doderer angetreten. Doderer war bereits im Sommer in den Ruhestand verabschiedet worden.

Die Ernennungsurkunde hatte Brede in einer kleinen Feierstunde im baden-württembergischen Justizministerium in Stuttgart aus der Hand von Justizminister Guido Wolf (CDU) erhalten. Brede war zuvor seit dem Jahr 2016 Präsident des Landgerichts Heidelberg.

Rückkehr zu den richterlichen Wurzeln

Sein Wechsel nach Baden-Baden kommt nicht ganz überraschend. Der neue Landgerichtspräsident hat seinen Wohnsitz im Baden-Badener Rebland. Nun hat er einen wesentlichen kürzeren Weg zu seinem Arbeitsplatz. Und er kehrt an den Ausgangspunkt seiner Karriere zurück: Im Jahr 1993 hatte Brede als Richter am Amtsgericht Baden-Baden und Bühl begonnen.

Die Rückkehr nach Mittelbaden sei auch sein Wunsch gewesen, bestätigte Justizminister Wolf laut einer Pressemitteilung seines Hauses. Er habe „Dr. Frank Konrad Brede in den vergangenen Jahren als fachlich exzellenten Juristen und Präsidenten mit Weitblick und großem Führungsgeschick erlebt.“ Als Präsident des Landgerichts Heidelberg habe er vieles auf den Weg gebracht.

Brede stammt gebürtig aus Hessen

Brede wurde 1961 in Kassel geboren. Nach dem Studium und dem Referendardienst in Regensburg arbeitete er zunächst als Rechtsanwalt in einer Münchner Großkanzlei, bevor er im Mai 1993 in den Justizdienst des Landes Baden-Württemberg eintrat. Weitere Stadtionen waren des Bundesverfassungsgericht und das Oberlandesgericht in Karlsruhe. Von 1995 bis 1999 und erneut von 2001 bis 2003 war Brede nach Angaben des Justizministeriums als wissenschaftlicher Mitarbeiter an das Bundesverfassungsgericht ab-geordnet.

Von dort wechselte Brede zum Oberlandesgericht Karlsruhe, wo er – ab 2008 als Vorsitzender eines Zivilsenats – bis 2013 neben dem Richteramt als Leiter der Präsidialabteilung auch mit Aufgaben der Justizverwaltung betraut war.

Nach dem Ausscheiden aus dem Verwaltungsbereich war Dr. Brede als Vorsitzender des für Verkehrsunfallsachen spezialzuständigen 1. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Karlsruhe und des Rheinschifffahrtsobergerichts tätig, bevor er 2016 zum Präsidenten des Landgerichts Heidelberg ernannt wurde. Brede, der seit 20 Jahren im Rebland wohnt, ist verheiratet und hat zwei Kinder.

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