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Nachholbedarf in der Weststadt

Debatte über E-Ladestationen in Baden-Baden: Stadt geht mit Alternativvorschlag ins Rennen

Während der Pfarrer predigt, wird das Elektroauto vor der Kirche aufgeladen. Ob sich diese Vorstellung von SPD-Rat Werner Schmoll am Bernhardusplatz in Baden-Baden realisieren lässt, ist ungewiss. Der Verwaltungsleiter der Kirchengemeinde hat Bedenken.

SPD-Rat Werner Schmoll setzt sich für mehr E-Ladestationen ein. Sein Vorschlag, das am Bernhardusplatz zu realisieren, stößt auf Widerstand. Foto: Bernd Kamleitner (Archiv)

Trotz Ablehnung von Seiten der Pfarrgemeinde lässt SPD-Gemeinderat Werner Schmoll bei seiner Forderung nach Ladestationen für Elektroautos am Bernhardusplatz in der Baden-Badener Weststadt nicht locker. Der Bedarf dafür sei im Bereich der hochverdichteten Rheinstraße und der Balzenbergstraße gegeben. Die Stadtverwaltung geht dagegen mit einem Alternativvorschlag ins Rennen.

Der Sozialdemokrat hatte angeregt, zwei Ladestationen anstelle von fünf so genannten Fahrradbügeln zu errichten. Die Radabstellplätze würden nicht einmal an Markttagen genutzt, hatte Schmoll in einem Schreiben an Oberbürgermeisterin Margret Mergen (CDU) ausgeführt.

Die Fahrradbügel könnten in der Nähe des jetzigen Standorts an der Stelle so genannter „Felgenkiller“ montiert werden. Diese ebenfalls vorhandene Art von Fahrradständern entspreche nicht mehr dem geforderten Standard nach der Landesbauordnung, betont der Genosse.

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