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Opfer eines Brandanschlags

Die Jugendstil-Kirche St. Bernhard in Baden-Baden sorgte schon früh für Kontroversen

Der Brandanschlag auf die katholische Pfarrkirche St. Bernhard in Baden-Baden ist bislang ungeklärt. Der Staatsschutz ermittelt. Der Jugendstilbau war schon immer umstritten und sorgte unmittelbar vor dem Ersten Weltkrieg für einen handfesten Skandal.

Opfer eines Brandanschlags: Die Pfarrkirche St. Bernhard in der Baden-Badener Weststadt ist aktuell für Besucher geschlossen. Bereits vor dem 1. Weltkrieg sorgte sie für eine Kontroverse. Foto: Ulrich Coenen

Nach einem Brandanschlag auf die katholische Pfarrkirche St. Bernhard im März ermittelt der Staatsschutz. Der Schaden an dem denkmalgeschützten Sakralbau aus dem frühen 20. Jahrhundert ist größer als ursprünglich angenommen. Die Kirche ist seitdem für Besucher gesperrt. Von den Tätern fehlt jede Spur. Politische Hintergründe sind möglich.

St. Bernhard war schon immer ein Sakralbau, der für Kontroversen gesorgt hat, wenn auch in völlig anderer Weise als im Zusammenhang mit dem sinnlosen Brandanschlag.

Die unmittelbar vor dem Ersten Weltkrieg erbaute Kirche war damals ein handfester Skandal. Das hängt mit ihrem Architekten und mit der Formensprache zusammen, die Elemente des Jugendstils zeigt.

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