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Gemeinderat fasst Baubeschluss

Die Sanierung der Baden-Badener Louis-Lepoix-Schule kann starten

Rund 8,2 Millionen Euro sind für eines der größten kommunalen Bauprojekte in den kommenden zwei Jahren veranschlagt. Im Wesentlichen geht es darum, das Gebäude energetisch zu sanieren.

In die Jahre gekommen: Die Berufliche Schule auf dem sogenannten Bildungshügel ist in energetischer Hinsicht nicht mehr auf dem neuesten Stand. Das möchte die Stadt jetzt ändern. Foto: Beatrix Ottmüller

Die Stadt Baden-Baden kann die Sanierung der Bauteile 3 und 9 sowie den Umbau der Werkstätten im Bauteil 6 der Louis-Lepoix-Schule im kommenden Jahr angehen. Der Gemeinderat befürwortete in seiner Sitzung am Montagabend einstimmig einen entsprechenden Baubeschluss. Das Vorhaben hat nach Angaben des Rathauses ein Kosten-Volumen von rund 8,2 Millionen Euro, davon trägt das Land rund 2,2 Millionen Euro.

Das Projekt sieht im Wesentlichen eine energetische Sanierung des Gebäudes vor. Zudem ist geplant, die jetzigen Holzschindeln der Fassade durch Tonschindeln zu ersetzen, da diese resistenter gegen Wettereinflüsse seien.

Die Schule lagert Klassenzimmer in Container aus

Während der Bauphase, die von Sommer 2021 bis Dezember 2022 terminiert ist, muss die Berufliche Schule einige Unterrichtsräume und Lehrerzimmer auslagern. Die Stadt wird auf dem Lehrer-Parkplatz eine Container-Anlage errichten, um dort die benötigten Räume unterzubringen.

Die Verwaltung beziffert die Ausgaben für den Kauf der Container auf rund 1,25 Millionen Euro. Auch dafür gab es einen einstimmigen Beschluss. Der Vorschlag, die durch die Container entfallenden rund 50 Stellplätze ersatzweise auf einem Gelände in der Schussbachstraße zu schaffen, wofür weitere 160.000 Euro kalkuliert sind, fand bei zehn Gegenstimmen eine Mehrheit.

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