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Nach Bürgerentscheid für Fußgängerzone

Durchfahrt im Bereich Fieser-Brücke/Kreuzstraße in Baden-Baden voraussichtlich ab Ende nächster Woche gesperrt

Mit Pollern will die Stadtverwaltung Baden-Baden die Fußgängerzone im Bereich Fieser-Brücke/Kreuzstraße umsetzen. Bei einem Bürgerentscheid hatte sich eine Mehrheit für eine autofreie Zone ausgesprochen.

Wird zur Fußgängerzone: Die Fieser-Brücke im Herzen von Baden-Baden ist die direkte Verbindung von der Altstadt zum Kurviertel. Foto: Bernd Kamleitner

Mit Pollern will die Stadtverwaltung künftig Unbefugten die Durchfahrt im Bereich Fieser-Brücke/Kreuzstraße verwehren. Die Vorrichtungen seien bereits installiert, informierte Bau-Bürgermeister Alexander Uhlig am Tag nach dem Bürgerentscheid. Mit dem Instrument der direkten Demokratie hatte eine Mehrheit für die autofreie Lösung votiert.

Die Poller sollen voraussichtlich Ende nächster Woche in Betrieb gehen. Parallel erarbeitet die Stadtverwaltung die verkehrsrechtliche Anordnung der Ausweisung einer Fußgängerzone auf der Brücke und der Kreuzstraße.

Am Ende standen beim Bürgerentscheid am Sonntag 15.080 „Ja“-Stimmen für eine Fußgängerzone im Bereich Fieser-Brücke/Kreuzstraße. Das waren 56,72 Prozent. Mit „Nein“ votierten 43,28 Prozent (11.506 Stimmen). Die Wahlbeteiligung lag bei 63,21 Prozent. Von 42.843 Wahlberechtigten nahmen 27.083 am Bürgerentscheid teil.

Unterschriftensammlung von Bürgerinitiative führte zu Bürgerentscheid

Die Frage über die Einrichtung einer Fußgängerzone auf der Brücke und der angrenzenden Kreuzstraße hatte zuletzt die Bevölkerung entzweit. Im April hatte der Gemeinderat entschieden, nach der aufwändigen Sanierung des Brückenbauwerks aus dem Jahr 1928 dort in der Zeit zwischen 19 und 11 Uhr Autoverkehr zuzulassen.

Das ging der Bürgerinitiative nicht weit genug. Die erforderlichen Unterschriften für ein Bürgerbegehren waren kein Problem. So kam es zum Bürgerentscheid parallel zur Bundestagswahl.

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