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Vanessa Blum ist Zweitkandidatin

Emile Yadjo-Scheuerer soll für die SPD des Wahlkreises Baden-Baden in den Landtag

Die SPD-Delegierten haben Emile Yadjo-Scheuerer als Erstkandidaten für den Wahlkreis 33 Baden-Baden in der Landtagswahl 2021 bestimmt.

Ziehen in den Landtagswahlkampf: Die Delegierten wählten Emile Yadjo-Scheuerer als Erstkandidaten und Vanessa Blum als Zweitkandidatin für den Wahlkreis 33 Baden-Baden. Foto: Anne-Rose Gangl

Von Anne-Rose Gangl

Der rund 1.000 Mitglieder zählende SPD-Kreisverband Rastatt/Baden-Baden hat mit Emile Yadjo-Scheuerer und Vanessa Blum für den Wahlkreis 33 Baden-Baden zwei junge Kandidaten gefunden, die die Fahne für die Sozialdemokratische Partei hochhalten, während der Verband im Wahlkreis 32 Rastatt mit Jonas Weber und Emilie Knöpfle das wohl jüngste Team in den Landtagswahlkampf 2021 schickt.

27 Delegierte aus den Ortsverbänden Baden-Baden, Bühl, Bühlertal, Lichtenau, Ottersweier, Rheinmünster und Sinzheim waren in der Altrheinhalle im Rastatter Stadtteil Plittersdorf anwesend, und zweimal gab es 27 Ja-Stimmen für die beiden Kandidaten, die sich in ihren Vorstellungsreden feurig und begeistert von der Idee sozialer Gerechtigkeit ausgesprochen hatten. Leiterin der Delegiertenversammlung am Samstagnachmittag war die stellvertretende SPD-Kreisvorsitzende Laura Bader.

Emile Yadjo-Scheuerer ist in seiner Heimatgemeinde Ottersweier kein Unbekannter, denn seit Jahren ist er im politischen und sozialen Leben aktiv. Er war Schülersprecher, spielte Fußball, war Trainer, half in der Organisation des Dorfbachfestes, ist Vorsitzender des Fördervereins der Maria-Victoria-Schule und im vergangenen Jahr zum zweiten Mal in den Ottersweierer Gemeinderat gewählt worden.

Yadjo-Scheurer für neues „Wir-Gefühl“ in der SPD

Emile Yadjo-Scheuerer, der für das Erstmandat vorgeschlagen wurde, ist in Kamerun geboren und kam 1999 im Alter von zehn Jahren nach Ottersweier.

„Ich möchte Politik machen, um die Rahmenbedingungen zu schaffen, damit sich jeder seine Träume und Wünsche erfüllen kann“, sagte er und sprach vielen mit seinen motivierenden Appellen aus dem Herzen. Ein neues Wir-Gefühl müsse es in der SPD geben, denn die Sozialdemokraten seien an elf von 16 Landesregierungen beteiligt, stellten sieben Regierungschefs und sechs Bundesminister.

„Wir müssen raus und die Erfolge kommunizieren, wir sind die älteste demokratische Partei und die einzige, die gegen das Ermächtigungsgesetz gestimmt hat, das dürfen wir gerade in einer Zeit, in der Populisten erstarken, nicht verbessen“, so sein Aufruf zu mehr Stärke und Miteinander.

Zu seinen politischen Zielen gehören kostenfreie und für alle zugängliche Bildungseinrichtungen vom Kindergarten bis zur Hochschule, denn Bildung sei das Fundament einer Gesellschaft.

Vanessa Blum will sich für Gleichberechtigung einsetzen

Emile Yadjo-Scheuerer setze sich ein für den Schutz der Landwirtschaft; Ökologie und Ökonomie müssten Hand in Hand gehen, und bezahlbarer Wohnraum sei ihm ebenso wichtig wie eine Stärkung des Ehrenamtes, die Sicherung von Arbeitsplätzen trotz Digitalisierung und Fortschritt und ein starkes Europa, das sich den globalen Herausforderungen stellt.

An seiner Seite steht die 27-jährige Vanessa Blum aus Baden-Baden, die seit 2017 Mitglied der SPD ist und bereits von ihren aus Bremen stammenden Großeltern mit dem sozialdemokratischen Gedankengut „infiziert“ wurde. Verheiratet ist sie mit einem Franzosen, weshalb sie aus eigener Erfahrung wisse, wie wichtig Europa ist. „Ich will nie wieder Schlagbäume sehen“, forderte sie.

Aber auch die Gleichberechtigung von Mann und Frau liege ihr am Herzen, denn „Frauen sind 51 Prozent der Bevölkerung und haben das Recht, überall mitzuentscheiden“, so die junge Sozialdemokratin, die versprach all ihre Kraft für die SPD einzusetzen.

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