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Pfadfinder-Prozess

Erzwungene Vergewaltigung unter Pfadfindern: Die mühsame Suche nach der Wahrheit geht weiter

Hat der Gruppenleiter seine Jung-Pfadfinder in den 80er-Jahren zur Vergewaltigung eines Mädchens gezwungen? 30 Jahre nach der vermeintlichen Tat muss sich der heute 64-Jährige Dieter K. vor dem Landgericht Baden-Baden verantworten. Die Wahrheitsfindung im Prozess geht nur mühsam voran.

Die Wahrheitsfindung im Prozess geht nur mühsam voran. Foto: Sibylle Kranich

Die Staatsanwaltschaft ist überzeugt – das Opfer auch: Der heute 64-Jährige Dieter K. soll zu einem nicht mehr genau feststellbaren Zeitraum zwischen 1983 und 1987 in Baden-Baden mehrere seiner männlichen Jung-Pfadfinder zur Vergewaltigung eines jungen Mädchens gezwungen haben.

https://www.youtube.com/watch?v=zWsMAnvbHSc&t=36s

Die Tat soll sich im Keller des Pfadfinderhauses in der Scheibenstraße zugetragen haben. Das Opfer könnte damals zwischen sieben und elf Jahren alt gewesen sein. Damit die Beteiligten niemandem etwas verraten, soll Dieter K. die Kinder und Jugendlichen hinterher mit einem „Pfadfinderschwur“ gebunden und zum Schweigen gebracht haben.

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