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Stadt entgehen Einnahmen

Zahl der Angebote steigt: Baden-Baden nimmt illegale Ferienwohnungen ins Visier

Der Markt auf Online-Vermittlungsplattformen wie Airbnb wächst stetig. Aber nicht jeder Anbieter hat seine Ferien-Unterkunft ordnungsgemäß angemeldet. Dadurch entgeht der Stadt Baden-Baden etwa die Kurtaxe. Die will jetzt reagieren.

Nicht immer willkommen: Vor allem Anbieter illegaler Ferienwohnungen, wie sie auch auf Online-Plattformen wie Airbnb zu finden sind, umgehen häufig die Abführung der Kurtaxe. Zudem tragen sie dazu bei, den Wohnraum noch weiter zu verknappen. Foto: Jens Kalaene/dpa

Mit den ersten Öffnungsschritten nach dem monatelangen Lockdown dürfen Gäste nicht nur in den Baden-Badener Hotels einchecken, sondern auch Ferienwohnungen mieten. Wie viele dieser Unterkünfte es in der Bäderstadt gibt, steht nicht genau fest. „Ferienwohnungen haben bei den Beherbergungsbetrieben einen Anteil von zehn bis 15 Prozent“, schätzt Nora Waggershauser.

„Neben der Hotellerie spielen sie ein deutlich kleinere Rolle“, erläutert die Geschäftsführerin der Baden-Baden Kur & Tourismus GmbH (BBT). Dennoch zählen Ferienwohnungen zu einem wachsenden Segment. Das zeigt der Blick auf Internet-Buchungsportale wie Airbnb. Dort nimmt das Angebot stetig zu. Aber auch die Kritik an solchen online vermittelten Unterkünften wächst.

Offenbar verlocken lukrative Einnahmen immer mehr Eigentümer dazu, Miet- in Ferienwohnungen umzuwandeln, weil mit Kurzzeit-Vermietungen mehr Geld zu verdienen ist. Vor allem Anbieter, die Ferienwohnungen nicht anmelden und keine Kurtaxe an die Stadt abführen, geraten zunehmend ins Visier.

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