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Höhepunkte einer langen Karriere

Friseurmeister Jürgen Oeldorf aus Baden-Baden erinnert sich an 40 Jahre „waschen, schneiden, legen“

Jürgen Oeldorf aus Baden-Baden entstammt einer Friseurfamilie und erinnert sich an die Höhepunkte seiner langen Karriere.

Hat schon viel erlebt: Öldorf erzählt unter anderem von dem großen Hochwasser 1999, bei dem viele Dokumente zerstört wurden.Foto: Foto: Christiane Krause-Dimmock

Erzähl’s doch einfach deinem Friseur. Ein Spruch den man gerne Zeitgenossen mit auf den Weg gibt, die allzu ausschweifend über Alltagsprobleme plaudern. Was dann letztendlich zwischen Schere, Rasiermesser und Kamm an Emotionen und Informationen ausgetauscht wird, das hat eine ganz eigene Dimension. Kaum einer in der Stadt weiß das besser als Jürgen Oelorf, der den Beruf als 14-Jähriger von der Pike auf lernte und noch heute aktiv im Salon tätig ist.

„Das ging damals alles sehr schnell“, erinnert er an die Kurzschuljahre und den frühen Start in die erste Klasse, die der 1943 in eine Friseurdynastie Hineingeborene erlebte. Keine Frage, dass auch er – in dritter Generation – diesem Handwerk zustrebte. „So richtig los ging es nach der Bundeswehr, 1965.“ Und zwar in Ebersteinburg. Denn dort führte sein Großvater Heinrich Hohrein seinen Salon. Jürgen Oeldorfs Mutter Magdalena war also eine echte Ebersteinburgerin.

Doch für ihn stand ohnedies zunächst die Meisterschule in Karlsruhe auf dem Plan. Danach ging es in den elterlichen Betrieb nach Heidelberg, was sich zweifellos ein wenig auf seinen Akzent ausgewirkt hat. Das weiß er auch sehr gut. „Ich spreche Badisch, Kurpfälzisch und natürlich auch Ebersteinburgerisch“, meint er mit breitem Lachen.

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