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Steigende Geburtenzahl

Geburtshilfe wird am Klinikstandort in Baden-Baden-Balg konzentriert

Der Baden-Badener Gemeinderat stimmt für die Zusammenlegung. Das bedeutet, dass die Geburtshilfe im Krankenhaus Rastatt geschlossen bleibt. Es hagelt jedoch auch Kritik an dieser Strategie.

Am Klinikum in Balg wurde jüngst ein neues Mutter-Kind-Zentrum in Betrieb genommen Foto: Fabian Strauch/dpa

Die geplante Konzentration der Geburtshilfe am Klinikstandort in Baden-Baden-Balg wird auch vom Baden-Badener Gemeinderat mit großer Mehrheit mitgetragen.

Vorgesehen ist, die zunächst wegen der Corona-Pandemie geschlossene Geburtshilfe im Krankenhaus in Rastatt nicht mehr zu öffnen. Mit der Entscheidung geben die Bürgervertreter den Vertretern des Stadtkreises Baden-Baden in der Gesellschafterversammlung der Klinikum Mittelbaden gGmbH grünes Licht, der endgültigen Schließung der Geburtshilfe in der Klinik in Rastatt zuzustimmen.

Ablehnung und Kritik an der künftigen Konzentration an einem Standort kam von der AfD. Ein solches Angebot gehöre in jede Stadt, sagte AfD-Rat Kurt Hermann. Die Konzentration sei eine Folge der Versäumnisse der Politik, das entsprechende Personal zu fördern. Das fehle jetzt.

Mutter-Kind-Zentrum in Baden-Badener Stadtteil Balg

Am Klinikum in Balg wurde jüngst ein neues Mutter-Kind-Zentrum in Betrieb genommen. Zur Verfügung stehen dort fünf Kreißsäle. Nach Angaben des Klinikums Mittelbaden sind in jedem Saal bis zu 500 Geburten pro Jahr möglich.

Bei zuletzt jährlich rund 2.000 Geburten seien die Kapazitäten auch für eine steigende Geburtenzahl ausreichend. Der Aufsichtsrat des Klinikums hat bereits Mitte November den Gesellschaftern empfohlen, die Geburtshilfe am Standort in Balg zu konzentrieren.

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