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Vorwürfe der Bilanzmanipulation

Baden-Badener Unternehmen Grenke holt emotional aus: „Wir sind ehrbare Kaufleute“

Mit einem umfangreichen Dementi reagierte der Baden-Badener Finanzdienstleister Grenke auf die Vorwürfe der Bilanz-Manipulation. In einer Gesprächsrunde mit Journalisten wählte Vorstandsvorsitzende Antje Leminsky durchaus emotionale Worte.

Stolz vor dem Firmensitz: Wolfgang Grenke hat in Baden-Baden ein Erfolgsmodell aufgebaut. Dieses könnte nun durch einen Finanz-Skandal ins Wanken geraten. Foto: Archiv

Drei Tage lang haben Experten von Grenke tief geforscht in den Akten ihres Unternehmens. Der Finanzdienstleister aus Baden-Baden wirkte nach den Anschuldigungen, er habe seine Bilanz manipuliert, schwer angeschlagen. Der Aktienkurs im tiefen Fall, öffentliche Worte von Seiten Grenkes waren rar. Am Freitagnachmittag reagierte Grenke dann umfassend. Erst eine neunseitige Stellungnahme, wenige Minuten darauf eine Telefon-Konferenz für Journalisten, dann eine für Analysten und Investoren.

Es hatten sich einige Fragen angestaut. Mit 64 Seiten hatte der britische Investor Fraser Perring mit seinem Unternehmen „Viceroy Research“ ein Beben in Baden-Baden ausgelöst. Seine Analyse sollte aufdecken, wie Grenke seine Bilanz manipulierte. „Massive Vertuschung“ ist so eine Bezeichnung aus den 64 Seiten. Und: „Viceroy glaubt, dass ein erheblicher Teil von Grenkes Geld nicht existiert.“ Angesichts der betrügerischen Struktur, so „Viceroy“, glaube man, dass Firmengründer Wolfgang Grenke mitbeteiligt ist.

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