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Eintrag ins Goldene Buch

Griechischer Außenminister Nikos Dendias besucht Restaurant „filios“ in Baden-Baden

Auf die Rockstars folgt ein Politiker: In Baden-Baden hat sich der griechische Außenminister Nikos Dendias in das Goldene Buch der Stadt eingetragen. Er war zur Eröffnung des griechischen Restaurants „filios“ an die Oos gekommen.

Der griechische Außenminister Nikos Dendia trägt sich in das Goldene Buch der Stadt Baden-Baden ein. Dahinter stehen Vasilika Basia (links), Oberbürgermeisterin Margret Mergen und Jörg Rockenhäuser. Foto: Bernd Kamleitner

Ein größeres Lob kann ein Gast kaum aussprechen. „Baden-Baden ist einer der schönsten Plätze in Europa – oder der Welt“, sagt Nikos Dendias. Der Mann ist Griechenlands Außenminister und hat schon viele Länder gesehen. Mit seiner Gattin weilt er erstmals an der Oos – und beide sind offensichtlich sehr angetan.

Als Oberbürgermeisterin Margret Mergen (CDU) dem Gast unter anderem berichtet, dass vor ihm Staatsmänner wie Barack Obama oder Bill Clinton sowie Kanzlerin Angela Merkel und andere Promis Einträge im Goldenen Buch hinterlassen haben, ist der Gast aus Griechenland schon ein wenig überwältigt.

Bei einem seiner letzten Einträge in ein Goldenes Buch, erzählt Dendias schmunzelnd, habe er in Tel Aviv seinen Namenszug auf einer Seite hinterlassen, die auf das Autogramm von Popstar Madonna folgte.

Im Goldenen Buch der Stadt Baden-Baden haben auf den Blättern vor dem Eintrag des griechischen Ministers zuletzt ebenfalls Stars der Musikbranche ihren Namenszug hinterlassen: Die Hannoveraner Rockband Fury in the Slaughterhouse war am 18. September beim Popfestival im Festspielhaus.

Nach langer Pause wieder Einträge im Goldenen Buch von Baden-Baden

Auf der Seite davor hat sich die Hamburger Sängerin Zoe Wees verewigt, die beim Festival ebenfalls auftrat. Das waren die ersten Einträge nach einer fast zweijährigen Pause, ausgelöst durch die Corona-Pandemie. Der bis dahin letzte Eintrag datierte vom 12. September 2019. Damals hatte Schock-Rocker Alice Cooper unterschrieben.

Von der Begeisterung des griechischen Politikers von der Welterbe-Stadt zeugt auch sein Eintrag ins Goldene Buch. „Es ist mir eine Ehre, die schöne Stadt Baden-Baden besuchen zu dürfen“, schreibt der Gast – und von starken Banden zwischen Griechenland und Deutschland. Die sollen weiter gestärkt und die Menschen beider Länder enger zusammengebracht werden.

„filios“ feiert offizielle Eröffnung

Anlass für den Politiker-Besuch war am Samstagabend die offizielle Eröffnung des griechischen Restaurants „filios“ am Augustaplatz mit rund 150 geladenen Gästen.

Dort hat Inhaberin und Geschäftsführerin Vasiliki Basia mit ihrem Mann Jörg Rockenhäuser, Deutschland-Chef der Beteiligungsgesellschaft Permira, ein ambitioniertes Projekt gestartet: Im ehemaligen „Medici“ und früheren Haus des Kurgastes erwartet den Gast authentische griechische Spitzenküche mit Cross-Over-Elementen.

Griechischer Außenminister und Metropolit von Ioannina halten Wort

Basia, die griechische Wurzlen hat, und ihr Mann kennen den Minister schon länger. Vor Jahren, berichtet Rockenhäuser, sei bei einem Beisammensein mit Dendias eine Vereinbarung getroffen worden: Sollten er und seine Frau ein griechisches Restaurant in Deutschland verwirklichen, werden Dendias und der Metropolit von Ioannina zur Eröffnung kommen.

Beide hätten damals wohl gedacht, dass sie das niemals tun müssten, erzählt Rockenhäuser lachend. Und: „Wir sind geehrt, dass Sie Wort gehalten haben.“

Oberbürgermeisterin Margret Mergen und der griechische Außenminister Nikos Dendias schneiden vor dem Restaurant „filios“ das rote Band durch. Daneben stehen Vasiliki Basia und ihr Mann Jörg Rockenhäuser. Foto: Bernd Kamleitner

Danach können Mergen und der griechische Außenminister das rote Band am Eingang durchschneiden und ein griechischer Kirchenmann nimmt tatsächlich die Weihe vor. Dafür ist Bischof Maximus von Ioannina, einer Stadt im Nordwesten Griechenlands, nach Baden-Baden gekommen.

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