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Kooperationsvereinbarung unterzeichnet

Heimatkunde hautnah: Auch in Baden-Baden gibt es nun eine Naturpark-Schule

Kinder für ihre Umgebung zu sensibilisieren, diesen Anspruch verfolgen Naturpark-Schulen. Nun gibt es dieses Angebot auch in Baden-Baden.

Eine Hand hält vor einem Maisfeld humusreiche Erde.
Den eigenen Lebenraum verstehen, das ist das Ziel der Naturpark-Schulen. Foto: Uli Deck/dpa

Welche Tiere und Pflanzen leben im Wald, warum ist Artenvielfalt wichtig und wie kann man diese bewahren? Antworten auf solche und andere Fragen bekommen Kinder einer Schule in Baden-Baden demnächst ganz praktisch vermittelt. Für die Grundschule der Stadtteile Varnhalt und Neuweier hat der Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord am Mittwoch die erste Kooperationsvereinbarung in der Kurstadt unterzeichnet.

Vom nächsten Sommer an sollen schon die Jüngsten alles über Wald, Artenvielfalt, Naturschutz und Weinbau von Experten der Land- und Forstwirtschaft, von Kultur, Brauchtum und Handwerk erfahren.

Nach Angaben von Naturpark-Geschäftsführer Karl-Heinz Dunker geht es darum, Schülerinnen und Schüler moderne Heimatkunde zu vermitteln und sie ab der ersten Klasse mit Projekten und Exkursionen für Besonderheiten ihrer Umgebung zu sensibilisieren. „So können die Kinder zu ihrer Umgebung eine besondere Beziehung aufbauen.“

In Baden-Württemberg gibt es bereits 89 Naturpark-Schulen: 25 im Südschwarzwald, 14 im Schwäbisch-Fränkischen Wald, 18 im Schwarzwald Mitte/Nord und zwei im Stromberg-Heuchelberg. Die Ursprünge solcher Kooperationen liegen in Österreich. Die erste Naturpark-Schule auf deutschem Boden wurde 2008 in Partenstein im Naturpark Spessart eingerichtet. Bundesweit gibt es 198 Naturpark-Schulen.

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