Skip to main content

Vermutlich durch Mobiltelefon abgelenkt

Junge Frau wird in Freudenstadt von Zug erfasst

Ein tragischer Unfall ereignete sich an Heiligabend in Freudenstadt: Im Stadtbahnhof wurde eine 18-Jährige von einem Zug erfasst. Sie war vermutlich durch ihr Mobiltelefon abgelenkt, teilt die Bundespolizei mit.

Einen Einsatz hatte die Bundespolizei in Freudenstadt. Im Stadtbahnhof wurde eine 18-Jährige von einem Triebwagen erfasst. Sie kam mit schweren Verletzungen in eine Klinik. Archivfoto: Julian Stratenschulte, dpa Foto: Julian Stratenschulte picture alliance/dpa

Beim Passieren der Gleise an einem Fußgängerüberweg im Stadtbahnhof Freudenstadt, ist an Heiligabend eine Frau von einer abfahrenden S-Bahn erfasst und verletzt worden. Nach ersten Erkenntnisse der zuständigen Bundespolizei in Offenburg war die 18-Jährige möglicherweise durch ihr Mobiltelefon abgelenkt, als sie die Gleise betrat.

Trotz eines Achtungspfiffs und einer sofortigen Bremsung, habe die Triebfahrzeugführerin einen Zusammenprall nicht mehr verhindern können, heißt es. Die Frau wurde vom Rettungsdienst versorgt und anschließend ins Krankenhaus gebracht.

Die Bundespolizei warnt in diesem Zusammenhang grundsätzlich: Schon kurze Unaufmerksamkeiten können schwere Folgen haben. Die Gefahren, die von der Ablenkung durch Smartphones ausgehen werden oftmals unterschätzt, heißt es in einer Mitteilung.

Keine Auffälligkeiten bei Kontrollen

Unterdessen haben die Menschen in Mittelbaden an Heiligabend offenbar die Appelle beherzigt und sich an die Corona-Vorgaben gehalten. „Die Gesamtlage ist ruhig“, meinte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Offenburg am 1. Weihnachtsfeiertag um die Mittagszeit. Das Polizeipräsidium ist für rund 700.000 Einwohner zwischen Offenburg, Rastatt, Gaggenau und Baden-Baden zuständig. Die Ordnungshüter arbeiten in neun Polizeirevieren und 20 Polizeiposten.

Bei Kontrollen habe es demnach keine Auffälligkeiten gegeben, hieß es in einer vorläufigen Stellungnahme aus der Einsatzzentrale in Offenburg. Die Bürger seien den Vorgaben bei der Kontaktbeschränkung nachgekommen. Kontrollen hätten jedenfalls keine anderen Erkenntnisse gebracht. Auch die winterlichen Straßenverhältnisse in den Höhenlagen in der Nacht zum 1. Weihnachtsfeiertag und am Vormittag erforderten keine besonderen Einsätze. Auch die Verkehrslage sei ruhig, hieß es.

nach oben Zurück zum Seitenanfang