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Bundesweiter Tag der Kinderhospizarbeit

Koordinatorin des Kinderhospizdienstes: „Trauernde können unfair sein“

Wenn ein Kind stirbt, ist das für Eltern das Ende der Welt. In ihrer Ohnmacht können Trauernde oft nur schlecht Hilfe annehmen. Der Kinderhospizdienst möchte Familien in dieser Zeit unterstützen.

Gut vorbereitet: Christine Müller arbeitet ehrenamtlich mit trauernden Kindern. Damit die ihre Emotionen besser sortieren können, bringt sie zu den Treffen pädagogisches Spielzeug mit. Foto: Sidney-Marie Schiefer

Eine Puppe aus Plüsch, Spielkarten und ein Ausmalbild liegen auf einem Tisch in der Zentrale des Ambulanten Kinder- und Jugend-Hospizdienstes Baden-Baden, Rastatt, Murgtal bereit. Die Dinge, die auf den ersten Blick wie Spielsachen für einen lustigen Nachmittag erscheinen, haben einen ernsten Hintergrund.

Christine Müller hat das Material für ein Trauergespräch mit einem Kind vorbereitet. „Viele wissen nicht, wie sie ihre Gefühle ausdrücken sollen“, erklärt die 73-Jährige.

Auf einem vorgemalten Bild eines Schafes können die Kinder einzeichnen, wo in ihrem Körper sie den Verlust eines Elternteils spüren. Auch die Spielkarten zeigen verschiedene Emotionen. Die Puppe hingegen soll einen tröstenden Charakter haben.

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