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„Spiegel“-Bericht über Grenke

Nach dem Muster Wirecard? Vorwürfe gegen Finanzkonzern aus Baden-Baden

Gegen den in Baden-Baden ansässigen Finanzdienstleister Grenke werden schwerwiegende Vorwürfe laut. Nach einem Bericht des Spiegel soll es zu erheblichem Betrug in der Buchhaltung gekommen sein.

Der Hauptsitz des Finanzdienstleisters Grenke in Baden-Baden. Foto: Uli Deck picture alliance/dpa

Der Fall Wirecard ist noch frisch, doch nun könnte es schon den nächsten Skandal in der deutschen Finanzwelt geben. Der als „Wirecard-Jäger“ bekannte Fraser Perring wirft nun dem Baden-Badener Finanzdienstleister Grenke in einem über 60 Seiten langen Bericht „eklatanten Buchhaltungsbetrug“ vor. Das berichtet der „Spiegel“.

Die Vorwürfe sollen dem Fall Wirecard ähneln. In dem Report von Perrings Unternehmen „Viceroy Research“ heißt es: „Grenkes Geschäft basiert auf Fehlverhalten und Betrug.“

Der Spiegel schreibt: „Über Jahre soll die Firma, die von der Familie Grenke faktisch kontrolliert wird, ihre Bilanz aufgebläht sowie zu hohe Gewinne und Kassenbestände ausgewiesen haben.“

Auf Anfrage der BNN teilt ein Sprecher Grenkes mit: „Wir können aktuell nichts sagen.“ Man wolle sich in Kürze äußern. Der Aktienkurs sackte am Dienstag zwischenzeitlich um 20 Prozent ab.

Der Finanzaufsicht Bafin will Perring schon Anfang August die Vorwürfe mitgeteilt haben. Diese erklärt jedoch: „Schreiben oder Emails von Herrn Perring liegen uns bislang nicht vor.“

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