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Unternehmer wehrt sich gegen Vorwürfe

Nach Manipulationsvorwürfen und Kurseinbruch schaltet Grenke auf Angriff um

Zwei Tage lang wirkte Grenke wie ein angeschlagener Boxer am Börsenmarkt. Nach massiven Kurseinbrüchen schaltet der Finanzdienstleister aus Baden-Baden in den Angriffsmodus. Firmengründer Wolfgang Grenke oder Investor Fraser Perring – es ist ein Kampf um die Glaubwürdigkeit.

Unternehmer Wolfgang Grenke aus Baden-Baden engagiert sich unter anderem bei der Industrie- und Handelskammer Karlsruhe. Foto: Archiv

Als Investoren und Analysten am Donnerstagnachmittag gespannt darauf warteten, wie sich Wolfgang Grenke äußern würde, präsentierte Fraser Perring ein Bingo-Spiel. Der britische Investor machte sich einen Spaß daraus, wie der Firmengründer aus Baden-Baden auf den massiven Kurseinbruch reagieren würde. „Grenke arbeitet mit einem Höchstmaß an Integrität“, schrieb Perring auf eines der Felder. Er konnte sich sicher sein, dass Grenke seine Anleger mit Sätzen wie diesem beruhigen musste, um den freien Fall am Aktienmarkt zu stoppen.

Seit Dienstag kämpft Grenke gegen Vorwürfe Perrings an. Der hatte mit seinem Research-Unternehmen „Viceroy“ auf 64 Seiten festgehalten, wie der Finanzdienstleister aus Baden-Baden seine Bilanz manipuliert haben soll. Perring und weitere Shortseller stürzten sich auf die Aktie und profitierten von über 50 Prozent Kurseinbruch innerhalb von zwei Tagen.

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