Skip to main content

Marketing-Kampagne läuft an

Baden-Baden möchte beim Neustart des Reisen in der ersten Startreihe stehen

Pünktlich zur Wiederöffnung von Hotels und Restaurants läuft eine groß angelegte Marketing-Offensive in Baden-Baden an. Was haben sich die Tourismus-Experten ausgedacht, um Gäste an die Oos zu locken?

Baden-Baden möchte nach dem Lockdown mit attraktiven Angeboten den Tourismus wieder ankurbeln und Gäste locken. Foto: BBT / Natalie Dautel

Nach Monate langer Vorbereitung ist es eine Punktlandung: 24 Stunden vor der Wiedereröffnung der Hotels und Restaurants am 20. Mai und rechtzeitig vor den Pfingstferien lässt die Baden-Baden Kur & Tourismus GmbH (BBT) zum Restart eine groß angelegte Kampagne anlaufen.

Die Aktion wirbt mit diversen Erlebnis-Angeboten für einen Aufenthalt in der Bäderstadt und in deren Rebland.

„Das Timing ist perfekt“, sagt Oberbürgermeisterin Margret Mergen (CDU) bei der Vorstellung der touristischen Marketing-Offensive. Diese komme genau zur richtigen Zeit, da viele Menschen nach dem Lockdown gerne wieder reisen würden.

Baden-Baden möchte im Tourismus-Wettbewerb ihre Trümpfe ausspielen

Die Werbe-Aktion basiert vor allem auf den Erfahrungen aus dem Vorjahr. Die damalige kurze Öffnungsphase hat Mergen zufolge gezeigt, dass die Sehnsucht nach Natur und Kultur sehr groß gewesen sei. Das seien genau die Trümpfe, die Baden-Baden als Tourismus-Hochburg im nationalen und internationalen Wettbewerb jetzt ausspielen könne.

„Das ist eine einmalige Situation, die wir so noch nie hatten. Wir müssen den Tourismus von Null hochfahren“, skizziert BBT-Geschäftsführerin Nora Waggershauser die Herausforderung.

Ziel sei es, gewissermaßen in Echtzeit Beherbergungsbetriebe, Gastronomie und Handel werblich zu unterstützen. Die Stadt solle zum Restart der Reisens in der ersten Startreihe stehen.

Die Kampagne zielt zunächst auf deutsche Gäste ab

Um das zu erreichen, möchten die Tourismus-Experten über eine gezielte Online-Kampagne Menschen vor allem aus dem Bundesgebiet auf die Destination an der Oos aufmerksam machen. „Wir gehen von einer Reichweite mit rund zehn Millionen Kontakten und Klicks in der relevanten Zielgruppe aus“, erläutert Caterina Cancellieri, Leiterin des Online-Marketings der BBT.

Neben Werbung auf dem Smartphone, wichtigen Websites und in Sozialen Medien, die auf baden-baden.com/just-the-two-of us leiten sollen, sind unter anderem Filme auf Monitoren in großen Bahnhöfen und Newsletter geplant.

Unter dem Slogan „Sehnsuchtsort oder place to be“ soll Baden-Baden als mögliches Reiseziel sichtbar werden. In einem zweiten Schritt, der bis Ende des Jahres dauern soll, möchte die BBT die touristisch interessanten Auslandsmärkte ins Visier nehmen.

Baden-Baden ist Premiumpartner

Waggershauser zufolge geschieht dies vor allem in einer globalen Kampagne mit der Deutschen Zentrale für Tourismus, die unter dem Motto „German.Spa.Tradition“ stehe und bei der Baden-Baden Premiumpartner sei. Die BBT investiert nach eigenen Angaben rund 200.000 Euro in die gesamte Marketing-Offensive.

Bei der Kampagne sind Partner aus der Hotellerie, Gastronomie, dem Handel sowie Freizeit-Einrichtungen und Kultur-Institutionen mit im Boot.

Cancellieri zufolge haben die Beteiligten etwa 100 Angebote mit den unterschiedlichsten Paketen zusammengestellt. Es gehe darum, möglichst viele Facetten der Stadt herauszustellen.

Ob mondänes Casino, Naturerlebnis, Einkaufsbummel, Weinprobe in den Reben, Wellness in den Thermen oder Kultur im Festspielhaus – das Programm kombiniert mehrere Optionen.

Hoteliers und Gastronomen hoffen auf Erfolg

„Wir müssen zusammenhalten. Auch wenn wir teilweise Konkurrenten sind, profitieren alle davon“, betont Norman Mark, Direktor des Hotels Maison Messmer.

Tanja Hammerschmidt vom Restaurant Goldenes Loch im Schloss Neuweier ist ebenfalls positiv gestimmt und hofft auf den Erfolg der Marketing-Aktion. BBT-Chefin Waggershauser ist überzeuigt: „An Baden-Baden wird in den kommenden Wochen und Monaten niemand vorbeikommen.

nach oben Zurück zum Seitenanfang