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Geher bei Tokio-Spielen

Olympia-Neuling Seiler vom TV Bühlertal geht bis über die Schmerzgrenze

Für seinen Traum von den Olympischen Spielen geht Nathaniel Seiler aus Haueneberstein bei Baden-Baden auch ungewöhnliche Wege. Ein Hobby muss aus Sicherheitsgründen bis nach dem Großereignis in Japan warten.

Nathaniel Seiler startet in diesem Jahr in Tokio erstmals bei den Olympischen Spielen. Foto: Florian Konrad

Aufgeben ist für Nathaniel Seiler keine Option. Als der mittlerweile 25-Jährige bei extremen Bedingungen während des Rennens über 50 Kilometer Gehen der Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Doha 2019 ins Taumeln gerät, nehmen ihn Betreuer aus dem Wettbewerb. „Ich war nicht mehr bei Verstand und habe nichts mehr gespürt, nicht einmal Schmerzen“, sagt der Athlet vom TV Bühlertal im Nachhinein zur wohl einzig vernünftigen Entscheidung.

Dass er bei seiner WM-Premiere in der nächtlichen Hitze Katars nicht wie viele andere Top-Geher von selbst ausstieg, sagt einiges über den Charakter des jungen Mannes aus dem Baden-Badener Stadtteil Haueneberstein aus.

„Nathaniel ist ein leiser Typ, aber er geht über Grenzen. Ich habe noch nie so einen Kämpfer gesehen, er ist unheimlich willensstark“, beschreibt Trainer Robert Ihly (Schutterwald) seinen Schützling, der diese Einschätzung bestätigt. „Ich war schon immer ein Kämpfer, das habe ich von meiner Mutter“, sagt Seiler, in Baden-Baden geborener Sohn eines Hauenebersteiners und einer Philippinin.

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