Skip to main content

Gala in Baden-Baden

Olympia-Weitspringerin Malaika Mihambo erhält den Baden-Award

Ob sie ihre Goldmedaille mitbringen wird? Die frischgebackene Weitsprung-Olympiasiegerin, Malaika Mihambo, bekommt am 1. Oktober im Kurhaus in Baden-Baden einen Baden-Award. An der Oos wurde sie schon zweimal zur „Sportlerin des Jahres“ gekürt.

Stolze Siegerin: Weitspringerin Malaika Mihambo steht nach der Ehrung der «Sportler des Jahres 2020» auf der Bühne im Kurhaus in Baden-Baden und hat die Trophäe in der Hand. Foto: Tom Weller picture alliance/dpa/dpa-Pool

Olympiasiegerin trifft Ex-Olympiasiegerin: Die Verleihung der „Made-in-Baden“-Awards am 1. Oktober im Kurhaus der Bäderstadt verspricht ein ganz besonders glamouröses Ereignis zu werden. Die Auszeichnung der Interessengemeinschaft Badische Wirtschaft GmbH geht unter anderem an die frischgebackene Goldmedaillengewinnerin im Weitsprung in Tokio, Malaika Mihambo.

Baden-Baden ist für die erfolgreiche Sportler ein gutes Pflaster. In den vergangenen beiden Jahren durfte sie jeweils im Dezember im Kurhaus die begehrte Auszeichnung „Sportlerin des Jahres“ in Empfang nehmen. Bei der Ehrung im Dezember vor zwei Jahren war mit Heike Drechsler auch eine frühere Weitsprung-Weltmeisterin und Olympiasiegerin von 1992 und 2000 unter den Gratulanten.

Für Drechsler, inzwischen mit dem ehemaligen finnischen Hürdenspringer Arto Bryggare verheiratet, und Mihambo gibt es also am 1. Oktober ein Wiedersehen an der Oos. Die langjährige Wahl-Karlsruherin Drechsler wird die Laudatio auf die Gewinnerin des Baden-Awards halten.

Weitspringerinnen unter sich: Malaika Mihambo (links) steht bei der Verleihung zur „Sportlerin des Jahres“ im Dezember 2019 mit Heike Drechsler auf der Bühne im Kurhaus. Foto: Patrick Seeger picture alliance/dpa

Die Auszeichnung geht laut einer Mitteilung der Badischen Wirtschaft GmbH in diesem Jahr „an Persönlichkeiten, die sich nicht von den Widrigkeiten durch die Corona-Epidemie und anderen Rückschlägen beirren ließen und deren Mut sich auszahlte“.

Ob Mihambo dann im Dezember zum dritten Mal in Folge in Baden-Baden von den Sportjournalisten zur Sportlerin des Jahres gewählt wird? Die Gala zur 53. Verleihung ist am 19. Dezember im Kurhaus terminiert.

Konkurrentin von Mihambo ist Ringerin Aline Rotter-Focken

Die Gastgeber hoffen, wieder mehr Gäste empfangen zu können als im Vorjahr, als die Corona-Pandemie nur eine Schmalspurausgabe zuließ. Außerdem besteht die Hoffnung, dass zahlreiche Olympia-Medaillengewinner in der Bäderstadt über den roten Teppich schreiten werden.

Kandidatin für „Sportlerin des Jahres“: Aline Rotter-Focken, Olympiasiegerin im Ringen, zeigt nach der Siegerehrung in Tokio ihre Goldmedaille. Foto: Jan Woitas picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild

Während beim „Sportler des Jahres“ bereits ein großer Favorit gehandelt wird - Tennis-Olympia-Gold-Gewinner Alexander Zwerev - könnte es bei den Frauen richtig spannend werden. Zum einen ist Malaika Mihambo erneut eine heiße Kandidatin.

Sie hat allerdings eine große Konkurrentin: Aline Rotter-Focken. Die 30-jährige aus Triberg im Schwarzwald ist die erste deutsche Olympiasiegerin im Frauen Ringen. Sie gewann in Tokio in der Gewichtsklasse bis 76 Kilogramm die Goldmedaille.

Baden-Award gibt es nicht nur im Sport

Aber zurück zum Baden-Award: Ein solcher Preis geht am 1. Oktober im Kurhaus auch an Luka Mucic, SAP Finanzchef und Verantwortlicher für die Nachhaltigkeitsthemen der SAP SE (Laudator: Günther Oettinger, ehemaliger EU-Kommissar und Ex-Ministerpräsident von Baden-Württemberg).

Weitere Preisträger sind Hans Weber, Gründer und Geschäftsführer der Fertighausfirma „WeberHaus“ (Laudator: Bernd Bechtold, Unternehmer und Ehrenpräsident der IHK Karlsruhe ) und Holger Hanselka, Präsident des KIT, dem Karlsruher Institut für Technologie (Laudator: Peter Frankenberg, ehemaliger baden-württembergischer Minister für Wissenschaft, Forschung und Kunst).

nach oben Zurück zum Seitenanfang