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Interview mit Landes-Jugendreferent

Vergewaltigungs-Prozess: Verband distanziert sich von ehemaligem Pfadfinder-Stammesführer

Vor dem Landgericht in Baden-Baden berichteten Zeugen von vielen weiteren sexuellen Übergriffen. Dabei unternehmen Vereine und Verbände viel, um solchen Taten vorzubeugen.

Der Angeklagte in dem Prozess um eine Gruppenvergewaltigung hält sich vor Prozessbeginn Ende September im Gerichtsaal einen Aktenordner vor sein Gesicht. Rechts sitzt sein Anwalt Andreas Kniep. Vor mehr als 30 Jahren soll sich der Angeklagte als Leiter einer Pfadfindergruppe der Gruppenvergewaltigung schuldig gemacht haben. Foto: Sönke Möhl dpa

Menschenverachtende Rituale, sexuelle Übergriffe gegenüber Kindern und alles gedeckt durch das „Große Pfadfinderehrenwort“, das die Opfer zum Schweigen verpflichtet - beim Prozess gegen einen ehemaligen Pfadfinderleiter aus Baden-Baden, der derzeit am Landgericht verhandelt wird, kommen Dinge ans Licht, die heute leider keinen mehr überraschen.

Ob Fußballverein, Kirchengruppe, Schwimmkurs oder Kindergarten - keine Organisation, die mit Jugendlichen arbeitet, scheint davor gefeit. Sie alle müssen damit leben, dass ein schwarzes Schaf, den Ruf des ganzen Vereins schädigt.

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