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Strom gibt es erst seit 1966

So ist das Leben der Familien auf den Grobbachhöfen im Baden-Badener Stadtwald

Das Leben der Familien auf den abseits im Baden-Badener Stadtwald gelegenen Grobbachhöfen ist etwas anders als mitten in der Stadt. Rolf Zink erzählt, wie es war, dort aufzuwachsen.

Die Grobbachhöfe aus der Distanz betrachtet. Foto: Christiane Krause-Dimmock

Dass sein Leben anders war als das seiner Klassenkameraden, sieht Rolf Zink rückblickend nicht wirklich. „Im Wald zu leben war für mich völlig normal.“ Aufgewachsen auf den sogenannten Grobbachhöfen, lebte seine Familie schon seit mehreren Generation zwischen Bütthof und Bühlerhöhe. Ganz ohne Hürden ist das nicht zu meistern.

Erst seit 1966 existiert eine vergleichsweise zuverlässige Stromquelle. Seit damals treibt der Grobbach eine Wasserkraftturbine an und macht damit Petroleum- beziehungsweise Gaslampen überflüssig, zumindest wenn der Wasserstand das ermöglicht.

Sein Großvater Hermann sei allerdings strikt dagegen gewesen und hat seine Meinung lange und vehement verteidigt. „Lasst das neumodische Zeug weg“, hatte er 16 Jahre lang gefordert, als man mit der Idee zur Stromgewinnung an ihn herangetreten war.

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