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Virtuelle Lehre

Baden-Badener Studenten vermissen den persönlichen Austausch in Corona-Zeiten

Neue Freunde, Exkursion und feurige Diskussionen - Studieren beinhaltet deutlich mehr als das Lernen. Im virtuellen Unterricht an der Hochschule für Wirtschaft, Technik und Kultur bleibt davon nicht viel übrig.

Vor dem Computer: Die Studierenden müssen sich zuhause selbst motivieren, der Dozent kann sie nicht kontrollieren. Foto: Christin Klose picture alliance/dpa

Seit Anfang November sieht Elisabeth Baier bei ihren Vorlesungen nur schwarz. Die Professorin hält ihre Seminare wegen der Pandemie über Zoom, dabei haben die meisten ihrer Studenten die Kameras ausgeschaltet. „Bei vielen ist die Verbindung sonst nicht gut genug“, sagt die Studienortleiterin der Hochschule für Wirtschaft, Technik und Kultur (hwtk) in Baden-Baden.

„Manche loggen sich ein und gehen einen Kaffee trinken“, vermutet hingegen Teresa Leßmann. Die 24-Jährige schreibt aktuell an ihrer Bachelorarbeit im Fach Business Administration mit der Vertiefung Hotel- und Tourismusmanagement.

Der erste Lockdown traf die Studentin mitten in der Prüfungsphase. „Ich hatte schon gelernt und dann wurde alles abgesagt“, erinnert sie sich an den März. Mittlerweile hat sie ihre Klausuren nachgeholt. In den letzten Zügen ihres Studiums vermisst sie vor allem den Austausch mit Gleichgesinnten: „In den Online-Vorlesungen gibt es zwar kleine Pausen, da reden wir aber nicht so offen - immerhin kann der Dozent alles mit anhören.“

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