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Schönste Seiten der Bäderstadt

TV-Reihe „Expedition in die Heimat“ widmet Baden-Baden einen Beitrag

Die Natur genießen und vom Alltag entspannen: Das ist auch in heimischer Umgebung möglich. Auf dem Panoramaweg können Wanderer viele schöne Seiten der Bäderstadt Baden-Baden erleben.

Die Merkurbergbahn fährt ihre Strecke den steilen Hang hinauf auf den Baden-Badener Hausberg Merkur. Foto: Uli Deck picture alliance/dpa

Sind Sie auch schon weit gereist? Haben viele angesagte Ziele in der Welt gesehen? Zugegeben, in Zeiten der Corona-Pandemie ist das Reisen eingeschränkt. Viele Menschen besinnen sich daher auf Ziele in Deutschland, anderen rücken dabei ihre direkte Umgebung in ihren Fokus. So mancher Zeitgenosse entdeckt dabei vor seiner eigenen Haustür Regionen oder Sehenswürdigkeiten, denen er bislang keine oder kaum Beachtung geschenkt hat.

Wie wäre es also mit einem Besuch im Oostal? Wer sich bislang noch nicht auf Entdeckungstour in oder um die Bäderstadt gemacht hat, hat wirklich was verpasst. Auf dem rund 45 Kilometer langen Panoramaweg können Erholungssuchende für einen besonderen Marathon rund um Baden-Baden die Wanderstiefel schnüren.

Keine Sorge: Menschen, die sich nicht aus Ausdauersportler sehen, bewältigen die Tour in überschaubaren Etappen, dosieren ihr Pensum also ganz individuell.

Rundweg geht über insgesamt 45 Kilometer

Oh, wie schön ist Baden-Baden. Die Abwandlung des Titels des Kinderbuchs von Janosch über den kleinen Bär und den kleinen Tiger kommt einem regelrecht in den Sinn, wenn sich dem Wanderer auf dem Panoramaweg schöne Ausblicke eröffnen, Felsformationen zeigen oder Naturschauspiele wie der Geroldsauer Wasserfall erlebt werden. Mit rund 45 Kilometern ist die Strecke um die inzwischen mit dem Unesco-Weltererbe-Titel dekorierte Bäderstadt sogar etwas länger als ein klassischer Marathon (42,195 Kilometer).

Naturfreunde können in Baden-Baden zudem „Deutschlands schönsten Wanderweg“ genießen. Das ist nicht zu dick aufgetragen: Im vergangenen Jahr durfte sich der Panoramaweg mit diesem Prädikat schmücken. In der Kategorie der Mehrtagestouren war er bei der Publikumswahl des Wandermagazins als Sieger hervorgegangen. Bereits im Jahr 2008 hatte das Deutsche Wanderinstitut die Strecke zertifiziert und in die Liga der Premium-Wanderwege aufgenommen.

Der Weg führt auf Halbhöhenlage rund um Baden-Baden. Das städtische Forstamt hat den Panoramaweg 1997 neu gestaltet und 2019 in seiner Streckenführung angepasst, um weitere Sehenswürdigkeiten und Aussichtspunkte zu integrieren. Die Rundstrecke ist in vier Abschnitte unterteilt. Sie sind zwischen acht und 14 Kilometern lang. Ein Erkennungszeichen hat der Weg natürlich auch: Der grüne Kreis auf weißem Untergrund weist den Wanderern den Weg.

Etappe eins führt vom Kurhaus zur Merkur-Bergbahn

Etappe eins führt vom Kurhaus zur Merkur-Bergbahn, von dort geht es im zweiten Abschnitt zum Waldhotel Forellenhof, in dem Mitte der 1960er Jahre die deutsche Fernsehserie „Der Forellenhof“ mit Hans Söhnker in der Hauptrolle als Hotelchef Otto Buchner gedreht wurde. Die dritte Teilstrecke endet an der Geroldsauer Mühle, von wo es auf der Etappe vier zur Trinkhalle in der City weitergeht.

Baden-Baden neue entdecken: Der Panoramaweg rund um die Bäderstadt eröffnet neue Perspektiven auf die Bäderstadt und führt auch an der Trinkhalle vorbei. Foto: Bernd Kamleitner

Lust bekommen? Der Herbst ist eine ideale Zeit, um sich auf Schusters Rappen in der heimischen Umgebung zu machen. Für die TV-Reihe „Expedition in die Heimat“ war auch SWR-Moderator Ramon Babazadeh mit einem Kamerateam auf dem Panoramaweg unterwegs. Über diese Form der Werbung freuen sich nicht nur die örtlichen Tourismusstrategen.

SWR-Moderator berichtet von seinen Erlebnissen

Was der Fernsehmann dabei entdeckt hat, wird in der Ankündigung auf die „Expedition an die Heimat“ an diesem Freitag, 1. Oktober, so zusammengefasst: Ein einzigartiges Naturerlebnis, bei dem ihn viele interessante Menschen begleiten. Ausgestrahlt wird die Folge zur besten Sendezeit: um 20.15 Uhr im Südwestfernsehen

Der Turm auf dem Baden-Badener Hausberg Merkur. Foto: Bernd Kamleitner

Auf dem Baden-Badener Hausberg Merkur trifft er die „Schwarzwaldgeier“, einen der größten Gleitschirmvereine im Land. Vorbei kommt er auch an den Battert-Felsen. Die sind nicht nur Naturdenkmale, sondern zudem ein beliebtestes Klettergebiet. Die berühmten Parks der Bäderstadt dürfen in dem Beitrag natürlich nicht fehlen.

Der Chef des städtischen Fachbereichs Park und Garten, Markus Brunsing, kommt dabei zu Wort. Der Grünexperte zeigt Babazadeh den Rosenneuheiten-Garten auf dem Beutig. Und was ist noch schöner als schöne Bilder vom schönen Baden-Baden im Fernsehen zu sehen? Sich selbst auf den Weg machen. Wie gesagt: Der Herbst ist dafür eine gute Gelegenheit!

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