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Mehrere Aktionen geplant

Umweltaktivisten machen erstmals in Baden-Baden auf sich aufmerksam

Zu einem Aktionstag entwickelte sich der Montagabend in Baden-Baden. Vor dem Rathaus und in der Fußgängerzone zeigte sich die Umweltaktivisten von Extinction Rebellion erstmals in der Bäderstadt in der Öffentlichkeit. Vor dem Theater informierte der Zonta-Club zum Thema Gewalt gegen Frauen.

Mit Bannern und Plakaten traten am Montagabend Mitglieder der örtlichen Gruppe von Extinction Rebellion in Baden-Baden erstmals in die Öffentlichkeit. Foto: Bernd Kamleitner

Der Montagabend war in Baden-Baden ein regelrechter Aktionstag. Vor dem Rathaus und in der Fußgängerzone zeigte sich die Umweltaktivisten von Extinction Rebellion (XR) erstmals öffentlich in der Bäderstadt. Vor dem Theater informierte der Zonta-Club zum Thema Gewalt gegen Frauen.

Vor der Gemeinderatssitzung machten Umweltschützer von  Extinction Rebellion (XR) auf sich aufmerksam. Parallel setzte der Zonta-Club Baden-Baden anlässlich der weltweiten Kampagne der Vereinten Nationen zur Beendigung der Gewalt gegen Frauen und Mädchen ein weithin sichtbares Zeichen: Das Theater am Goetheplatz leuchtete orange – wie viele Gebäude in 63 Ländern.

Ein Transparent der örtlichen Zonta-Gruppe hängt am Theater in Baden-Baden. Foto: Bernd Kamleitner

Seit 2013 besteht eine Zonta-Gruppe in Baden-Baden. Die rund 40 Frauen setzen sich für die Verbesserung der Lebenssituation von Frauen ein. „Wir sind auch für Männer offen“, betonte Sabine Voß. Gegründet wurde Zonta im Jahr 1919 in den USA.

Orange leuchtet ein Teil des Theaters in Baden-Baden. Weltweit wurden am 25. November Gebäude in solches Licht getaucht. Foto: Bernd Kamleitner

Zonta plant weitere Aktion am Theater

An diesem Freitagabend folgt am Theater eine weitere Protestaktion: gegen Kinderehen. Dann werden unter anderem orangefarbene T-Shirts mit Daten und Fakten von Betroffenen präsentiert und Flyer zum Thema verteilt.

Es ging um den Überraschungseffekt

Mit Plakaten und Bannern stellte sich die örtliche XR-Gruppe am Montagabend vor dem Rathaus und in der Fußgängezone erstmals in der Öffentlichkeit vor. Sie hat derzeit rund 20 Sympathisanten, berichtete Alfred Gaffga. Die Aktion war im Vorfeld nicht angekündigt worden: „Es ging um den Überraschungseffekt!“

Kritische Fragen an Kommunalpolitiker

In der Bürgerfragestunde der Gemeinderatssitzung wurden dann die Kommunalpolitiker gefragt, was sie in Sachen Klimaschutz vor Ort konkret tun wollten. Um für ihre Ziele zu werben, wollen die XR-Anhänger künftig auch zivilen Ungehorsam praktizieren. „Es kann schon sein, dass wir bei größeren Ereignissen punktuell den Verkehr blockieren“, kündigte Gaffga im BNN-Gespräch an.

Wurde später von Hausmeistern des Rathauses wieder entfernt: Ein Banner der Gruppe Extinction Rebellion. Foto: Bernd Kamleitner

Mergen lässt XS-Banner entfernen

Weil die XR-Gruppe ihre Transparente auf der Empore des Sitzungssaals im Rathaus in der Bürgerfragestunde auf Aufforderung von Oberbürgermeisterin Margret Mergen nicht entfernte, ließ die Rathauschefin diese von Hausmeistern entfernen. Sie hatte darauf hingewiesen, dass Willenskundgebungen in dieser Form im Gemeinderat nicht zulässig seien und machte dann von ihrem Hausrecht gebrauch.

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