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Änderung im Kleinen

Verfassungsplatz in Baden-Baden: Nun soll es doch die Ampel richten

Nachdem die Planungen einer Radfahrerbrücke für den Verfassungsplatz abgelehnt worden sind, will Baubürgermeister Alexander Uhlig eine neue Ampelschaltung prüfen.

Eine Ampel zeigt ein grünes Fahrrad.
Eine Alternative muss her: Für die ursprünglich angedachte Fahrradbrücke über den Verfassungsplatz gibt es seitens des Bundesamts für Kraftverkehr keine Förderung. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa (Symbolbild)

Statt der ursprünglich angedachten Radfahrerbrücke über den Verfassungsplatz wird es nun Änderungen im Kleinen geben. Gedacht ist beispielsweise an eine Änderung der Ampelschaltung zugunsten der Radfahrer.

Das geht aus einer Mitteilung von SPD-Stadtrat Werner Schmoll über ein Schreiben von Baubürgermeister Alexander Uhlig hervor. Im Streit um die Radbrücke, deren Förderung seitens des Bundesamts für Kraftverkehr kürzlich abgelehnt worden ist, sieht sich Schmoll nun bestätigt.

Er hatte die Brückenlösung schon im Vorfeld klar abgelehnt. Statt der Brücke kämen nun „Veränderungen an der Lichtsignalanlage und an der gesamten Querungssituation“, die er bereits im Juni vergangenen Jahres ins Spiel gebracht habe, so Schmoll weiter.

Schmoll fordert „endlich“ Aufarbeitung von Verwaltung

„Weitere Planungen zur Verbesserung der Situation für Radfahrende am Verfassungsplatz werden wie bisher auch im Bau- und Umlegungsausschuss vorgestellt und abgestimmt. Da ein großes Bauwerk als Lösung in Zukunft nicht mehr förderfähig erscheint, werden wir Lösungen wie die Umwandlung von Fahrspuren, Vergrößerung von Aufstellflächen, Veränderung der Lichtsignalanlagen-Schaltungen zugunsten des Rad- und Fußverkehrs prüfen“, teilt Uhlig in dem Brief an Schmoll mit.

Möglicherweise sei eine Umsetzung im Zuge des noch laufenden Förderantrags „Klimaschutz durch Radverkehr“ unter dem Titel „Radallee vom Bahnhof Oos bis zur Geroldsauer Mühle“ möglich.

Schmoll fordert nun, dass der Vorschlag der SPD-Fraktion zur B500-Querung beim Tunnelportal „von der Verwaltung endlich so aufgearbeitet wird, dass der Bauausschuss sich eine objektive Meinung dazu bilden kann“.

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