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Naturschutzgebiet

Viele Kletterrouten am Battert gesperrt: Wanderfalken-Schutz in Baden-Baden hat Priorität

Das Schloss Hohenbaden ist ein beliebtes Ausflugsziel. Menschen, die sich nicht an die Gebote des Naturschutzgebiets halten, stören die Tier- und Pflanzenwelt jedoch erheblich.

Schützenswert: Mitte des vergangenen Jahrhunderts kam es beinahe zur Ausrottung der Wanderfalken durch Umweltgifte und Verfolgung. Foto: Julian Stratenschulte / dpa

Die Pfade um das Schloss Hohenbaden herum sind übersät mit unebenen Steinen und bräunlich gefärbten Blättern. Wanderer müssen hier besonders vorsichtig sein, damit sie nicht umknicken. Berg- und Skiführer Thomas Stephan geht voraus und deutet auf den graubraunen Battertfelsen. Mit seinen 60 Meter hohen Wänden kommen Kletterer in dem Naturschutzgebiet voll auf ihre Kosten – wenn auch nur für ein paar Monate.

Bereits 1981 wurde der Battertfelsen beim Schloss Hohenbaden zum Naturschutzgebiet erklärt. Davon profitierten besonders die Wanderfalken, die in den Höhlen des Gesteins ihre Eier brüten. In ganz Deutschland ist es Mitte des vergangenen Jahrhunderts beinahe zur Ausrottung der Vogelart durch Umweltgifte und Verfolgung gekommen, erklärt L ena Zech vom Referat Naturschutz und Landschaftspflege des Regierungspräsidiums Karlsruhe.

Vom 15. Januar bis zum 31. August eines jeden Jahres sind viele Kletterrouten am Battert gesperrt, um die Brutzeit der Wanderfalken nicht zu stören.

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