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I hätt do mol e Frog

Warum fahren in Baden-Baden während der Corona-Krise zu den Stoßzeiten nicht mehr Busse?

Vor allem im Schüler- und Berufsverkehr stehen und sitzen die Fahrgäste in den Bussen dicht an dicht. Stefan Güldner, Leiter der Verkehrsbetriebe, erklärt, warum im ÖPNV nicht die Abstandsregel, sondern eine generelle Maskenpflicht gilt.

Mund- und Nasenschutz ja, Abstand nein: Nina Knopf, die häufig mit dem Bus unterwegs ist, hat kein Verständnis für diese Regelung. Ihrer Meinung nach könnte der Einsatz von mehr Bussen dazu beitragen, die Situation zu entzerren. Foto: Michael Rudolphi

Nina Knopf ist ziemlich verärgert. Sie ist regelmäßig mit dem Bus zwischen dem Baden-Badener Stadtteil Sandweier und der Innenstadt unterwegs. Sie klagt darüber, dass die Busse vor allem zu den Stoßzeiten im morgendlichen Berufs- und Schülerverkehr so voll seien, dass es den Fahrgästen nicht möglich sei, Abstand zu halten.

Der jungen Frau stößt das sauer auf, weil sowohl das für Baden-Baden zuständige Gesundheitsamt des Landkreises Rastatt als auch die Landesregierung angesichts steigender Zahlen bei den Covid-19-Infektionen aufgerufen haben, die Abstands- und Hygieneregeln sowie die Maskenpflicht strikt zu beachten. „In Sandweier geht es noch einigermaßen. Aber ab dem Bahnhof wird der Bus richtig voll, weil dort viele Pendler zusteigen“, schildert Nina Knopf ihre Erlebnisse.

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