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Mit Hygienearmband ist Handdesinfektionsmittel immer verfügbar

Weinexpertin Lumpp ist Markenbotschafterin für Corona-Alltagshelfer

Mit Watch out ist ein Handdesinfektionsmittel immer verfügbar. Weinexpertin Nathalie Lumpp ist Markenbotschafterin für das Armband, das wie eine Uhr am Handgelenk getragen wird.

Reist viel: Weinexpertin Nathalie Lumpp ist Markenbotschafterin für Watch out. Das Armband sieht wie eine Uhr aus. Im Tank ist ein Mittel zur Händedesinfektion für unterwegs. Foto: Bernd Kamleitner

Als Weinkennerin und Deutschlands bekannteste Weinexpertin hat sie sich einen Namen gemacht und wirbt für genussvollen Konsum des Rebensaftes. Weil Nathalie Lumpp in dieser Funktion viel unterwegs ist, hat die Wahl-Baden-Badenerin ein anderes Produkt zu schätzen gelernt: Ein kleiner Alltagshelfer in Form einer Uhr ist zu ihrem ständigen Begleiter geworden, wenn sie zu Terminen für Weinverkostungen oder anderen Veranstaltungen rund um edle Tropfen unterwegs ist.

Inzwischen ist sie europäische Markenbotschafterin für Watch out, einem Hygienearmband, mit dem sein Träger in Corona-Zeiten immer ein Mittel zur Händedesinfektion parat hat.

Von Asien nach Mittelbaden

Zu Watch out, das sich am besten mit „Vorsicht!“ oder „Pass auf!“ übersetzen lässt, ist Lumpp - man ahnt es fast - über den Wein gekommen. Genauer gesagt über einen befreundeten Weinliebhaber aus Gaggenau. Jochen Mayer ist Chef der Firma CES in der Nachbarstadt. CES ist spezialisiert auf den Bau von Sondermaschinen und Prototypen und bietet in einem eigenen weiteren Geschäftsfeld nützliche und kreative Produkte an.

So fand das ursprünglich aus Asien stammende Hygienearmband seinen Weg nach Mittelbaden und soll nun auch mit der Hilfe der gut vernetzten Nathalie Lumpp europaweit möglichst viele Abnehmer finden. Die prominente Weinexpertin empfindet die Erfindung auf jeden Fall als eine Bereicherung.

Hobby im Jahr 2000 zum Beruf gemacht

Jüngst hatte sie etwa mehrere Termine in Heilbronn und war mit dem öffentlichen Verkehrsmitteln dorthin und vor Ort unterwegs. „Unterwegs fasst man ständig was an“, berichtet Lumpp, die ihr Hobby Wein im Jahr 2000 zum Beruf und sich zu diesem Zeitpunkt selbständig machte. Handläufe, Türgriffe oder Tastaturen gehören zu den Dingen, die im Alltag kaum zu meiden sind.

Um in Corona-Zeiten nach der Berührung dieser Gegenstände kein ungutes Gefühl zu haben , muss Lumpp inzwischen nicht mehr in die Tasche nach der Flasche mit dem Desinfektionsmittel greifen oder gar die Sorge haben, es vergessen zu haben. Sie trägt es vielmehr ständig einsatzbereit am Handgelenk.

Händedesinfektion für unterwegs: Watchout sieht aus wie eine Uhr. Das Armband enthält jedoch einen Tank mit Desinfektionsmittel. Foto: Bernd Kamleitner

Mit einem 35 Milliliter-Tank reicht der Vorrat mindestens für einen Tag. Am seitlichen Knopf genügt ein Druck wie bei einem Parfümfläschchen und das nach Angaben der Anbieter hochwertige Desinfektionsmittel wird auf die Handfläche versprüht, wo es verrieben werden kann. Der Tank kann jederzeit nachgefüllt werden. „Es ist ein Beitrag zur Gesundheit für andere und für sich selber“, verweist Lumpp auf den Schutz vor einer möglichen Infektion.

Bei der Vermarktung ist der Anbieter ebenfalls kreativ: So können etwa Firmen ab einer Bestellung von 100 Exemplaren ihr Logo auf den Tank drucken lassen. Das Silikonarmband gibt es in unzähligen Farben, auch in bunten Varianten etwa für Kinder.

Bei der Weiterentwicklung von Watch out soll zudem darauf geachtet werden, mehr heimische Komponenten zu verwenden, zum Beispiel ein hochwertiges Desinfektionsmittel mit einer Mischung aus 85 Prozent Alkohol eines baden-württembergischen Herstellers. Das sei auch für empfindliche Haut geeignet. Außerdem wird der Plastikanteil an den Verpackungen reduziert.

Ich habe noch niemals eine Flasche Wein verkauft.
Nathalie Lumpp Weinexpertin

Die guten Kontakte von Lumpp in der Wein-Szene haben sich übrigens für CES bereits bezahlt gemacht: Ein bekannter Champagner-Hersteller nutzt Watch out als Werbemittel. Sie selbst verkauft die Armbänder nicht, sie wirbt nur dafür. Da ist sie ihrem Prinzip treu geblieben, dass sie beim Thema Wein in 20 Jahren Selbständigkeit bis heute nicht aufgegeben hat: „Ich habe noch niemals eine Flasche Wein verkauft“, beteuert die gute Laune und Optimismus versprühende Wahl-Baden-Badenerin.

Sie ist in Freiburg aufgewachsen und war nach der Ausbildung zur Hotelfachfrau in der renommierten Traube Tonbach in Baiersbronn tätig, danach Chef-Sommelière im Gourmetrestaurant des Hotel Bareiss, ebenfalls in Baiersbronn. Vor dem Wechsel in die Selbständigkeit leitete sie das Restaurant Imperial im Schlosshotel Bühler Höhe bei Baden-Baden. Die einstige Nobelherberge auf Bühler Gemarkung liegt seit Jahren im Dornröschenschlaf.

BNN-Lesershop

Watch out gibt es zum Preis von 19,99 Euro im BNN-Lesershop (zzgl. Versandkosten) und in den Geschäftsstellen der Tageszeitung.

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