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Gute Laune hinter der Fleischtheke

Weniger blutig als gedacht: So sieht die Ausbildung zum Fleischereifachverkäufer aus

Für Adrian Stanciu hat der Beruf als Fleischereifachverkäufer weniger mit Blut dafür viel mit sauberem Anrichten zu tun. Der 20-Jährige redet begeistert über die Gestaltung von Fleischplatten.

Schön Präsentiert: Adrian Stanciu legt Wert darauf, dass das Fleisch in der Auslage gut ausschaut. Foto: Sidney-Marie Schiefer

Adrian Stancius Arbeitstag geht morgens um sechs Uhr los. Bevor die ersten Kunden in den Supermarkt strömen, räumt der 20-Jährige die Wurst- und Fleischtheke ein. „Dabei läuft laute Musik und manchmal tanzen wir sogar“, beschreibt der Fleischereifachverkäufer seinen Start in den Tag.

Als sich Stanciu vor dreieinhalb Jahren im Edeka Fitterer in Baden-Baden beworben hat, wollte er eigentlich an der Kasse anfangen. Im Bewerbungsgespräch sei aber schnell aufgefallen, dass der damals 16-Jährige besser hinter die Theke passt. Das habe weniger an den mangelnden Deutschkenntnissen des Rumänen gelegen, sondern vor allem an seiner Begeisterung fürs Kochen und Anrichten, erinnert sich sein Chef.

Roland Fitterer erklärt: „Irgendwann im Vorstellungsgespräch holte Herr Stanciu einfach sein Handy raus und hat mir Bilder von Essen gezeigt.“ Deswegen habe er ihm eine Ausbildung zum Fleischereifachverkäufer angeboten.

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