Skip to main content

Umleitung für mindestens neun Monate

Die Weinstraße in Baden-Baden-Neuweier wird gesperrt

Die Erschließungsarbeiten im neuen Baugebiet an der Weinstraße in Neuweier haben begonnen. Ab dem 18. Oktober wird die Weinstraße für neun Monate gesperrt und die Buslinie 262 über die Losenbergstraße umgeleitet.

Interesse am Baugebiet: An der Weinstraße in Neuweier kommen die Erschließungsarbeiten voran. Bei einem Rundgang stellten Bürger Fragen an OB Margret Mergen. Foto: Andreas Bühler

Die Bagger rollen und die Erde türmt sich. Die Erschließungsarbeiten im neuen Baugebiet an der Weinstraße am Eingang von Neuweier kommen in Schwung. Was wird jetzt mit dem zusätzlichen Verkehr?

Viele Fragen richteten die interessierten Anwohner an Baden-Badens Bürgermeisterin Margret Mergen (CDU) bei einem Rundgang durch Neuweier.

„Ja, die Weinstraße wird voraussichtlich nächste Woche ab dem 18. Oktober für neun Monate gesperrt.“ Die Umleitung erfolge dann unter anderem über die Losenbergstraße, teilte die städtische Pressestelle mit. Es gebe bereits einige Anfragen bezüglich der Bauformen, stellte Thomas Schwarz, Leiter Fachbereich Planen und Bauen, fest.

Verpflichtung zum Bauen

„Dieses Baugebiet hier in Neuweier zeigt, wie schnell die Stadt Baden-Baden hier in relativ kurzer Zeit ein Baugebiet durch das Flächenmanagement umsetzen kann“, sagte Oberbürgermeisterin Margret Mergen bei einem Rundgang mit dem Rebland-Ortschaftsrat mit Blick auf die ersten Erschließungsarbeiten.

Das neue Wohngebiet bedeute für den Rebland-Ort Zuwanderung, neue Mitbewohner und neue Nachbarschaft. „Durch den Bebauungsplan haben wir verschiedene Baufelder definiert. Durch das Wohnbauflächenmanagement der Stadt besteht hier auch eine Bauverpflichtung innerhalb von zwei bis drei Jahren.

Ziel ist eine Optimierung des Flächenverbrauchs und auch eine soziale Ausgewogenheit, die mit dem Bau von einem Objekt für Mietwohnungen direkt an der Weinstraße umgesetzt werden soll“, schilderte Thomas Schwarz die Planungen.

Umleitung wirft Fragen auf

Anwohner erkundigten sich über die Umleitungen während der intensiven Bauphase in den kommenden Monaten.

„Wir befürchten eine zu starke Belastung auf den hier zur Verfügung stehenden kleinen Nebenstraßen und für die Nachbarn“, formulierte ein Neuweierer Bürger.

Oberbürgermeisterin Margret Mergen sicherte eine praktikable Lösung im Einvernehmen mit den Anwohnern zu. Bei Bedarf könne man nachbessern.

Verschiedene Dachformen möglich

Insgesamt sehe die Planung ein Baufeld mit bis zu 25 Eigenheimen vor, bei denen verschiedene Dachformen möglich seien. „Wir haben hier eine gewisse Variabilität, die sich an der näheren Umgebung ausrichtet. Und dann gibt es noch die zwei Mehrfamilienhäuser direkt an der Weinstraße.“

Dort könne man sich eine gemeinsame in den Hang gebaute Tiefgarage mit Lücken im vorgesehenen Baukörper vorstellen, verwies Thomas Schwarz auf laufende Gespräche. Der Ortschaftsrat Rebland bestehe auf diese Mietobjekte. Bislang hat sich jedoch noch kein Investor gefunden, der auf die begrenzte Fläche bauen möchte.

„Im Bebauungsplan steht das nach wie vor fest, aber in der Sache ist wohl das letzte Wort noch nicht gesprochen“, sagte der Leiter des Fachbereichs Planen und Bauen gegenüber dieser Zeitung. Im Bereich der Einmündung zur Heiligensteinstraße ist den Planungen zufolge ein Retentionsbecken für Starkregen ausgelegt. Wassermengen werden aufgehalten und dosiert in das Kanalnetz abgegeben.

nach oben Zurück zum Seitenanfang