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Besuch vor Ort

Bilanz nach sieben Jahren: Der Nationalpark Schwarzwald wird immer wilder

Seit der Eröffnung des Nationalparks Schwarzwald sind fast sieben Jahre vergangen. Die Natur soll dort schalten und walten wie sie will - Wildnis eben. Laut einer Ökologin fehlen dort aber die großen Tiere.

Die Nationalpark-Ökologen Marc Förschler und Stefanie Gärtner sind in jenem Schutzgebiet zu sehen, das zwei vom Wintersturm „Sabine“ entwurzelte Baumriesen prägen. Foto: Marianne Paschkewitz-Kloss

Ende Gelände. Der schmale Pfad irgendwo zwischen Schliffkopf und Lotharpfad hört abrupt auf. Zwei Baumriesen, gut 120 Jahre alt geworden, liegen quer auf der Waldlichtung und machen rigoros dicht. Mächtig und mannshoch ragen ihre Wurzelteller empor. „Das war der Wintersturm Sabine“, sagt Marc Förschler, der Forschungsleiter vom Nationalpark Schwarzwald. Dadurch ist das Schutzgebiet auch hier eine Spur wilder geworden, ganz wie es der Werbeslogan verspricht, die Natur darf schalten und walten wie sie will, echte Anarchie. Wird daraus bald Wildnis?

Seit der Eröffnung des Nationalparks sind fast sieben Jahre vergangen. Rund 30 Prozent der 10.000 Hektar großen, zweigeteilten Fläche zwischen Baden-Baden und Freudenstadt wurden damals in der so genannten „Kernzone“ sofort unter Prozessschutz gestellt. Inzwischen hat sich der Anteil unberührter Natur auf 50 Prozent der Fläche ausgeweitet. Nach 30 Jahren soll er bei 75 Prozent liegen.

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