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Sanitäter übt Kritik

BNN-Leser aus Bühl fragt nach: Gibt es für den Notfall genug Defibrillatoren?

Ein Defibrillator kann Leben retten. Nur, wo findet man im Notfall die Geräte, wenn es um die entscheidenden Sekunden geht? Diese Frage beschäftigt einen ABB-Leser. Die Antwort der Experten ist ernüchternd.

Wissen, wie es geht: Das DRK bietet regelmäßig Schulungen für die richtige Benutzung von Defibrillatoren an. Die Aufnahme entstand vor der Corona-Pandemie. Foto: Vicky Beglioglu/DRK

Solange das Herz seine Arbeit macht, denkt keiner drüber nach. Gut, Teenager vielleicht haben Herzschmerzen, wenn die Beziehung in die Brüche geht, oder Fußballfans, wenn ihr Club absteigt, aber das sind andere Geschichten. Das Thema, um das es sich hier dreht, ist sehr ernst, denn es geht um Menschenleben. Was tun, wenn das Herz aussetzt? Ein Defibrillator kann Leben retten, wenn er mit dosierten Elektroschocks die Pumpe wieder in den richtigen Rhythmus bringt. Nur muss man wissen, wo die Geräte hängen. ABB-Leser Rainer Gerber aus Bühl hat die Diskussion auf der neuen Leserfragen-Plattform angestoßen und gefragt: „Gibt es ein Verzeichnis darüber, wo sich Defibrillatoren befinden? Insbesondere im Notfall sollte man sich schnell orientieren können.” Der 62-jährige ist Freizeitsportler. In seiner Gruppe sei die Frage im vergangenen Jahr schon mal erörtert worden und seither beschäftige ihn das Thema. Bei den Badischen Neuesten Nachrichten ist die Geschichte schon längst angekommen. Das Medienhaus handelte, schloss Lücken. Alle Geschäftsstellen sind inzwischen mit den Lebensrettern ausgestattet, damit auch der ABB in Bühl.

Notfallsanitäter findet, Region um Bühl hat zu wenige Defibrillatoren

Einer, der sich mit der Materie richtig gut auskennt, ist Thomas Rupprich. Er arbeitet als Notfallsanitäter beim DRK und ist darüber hinaus zuständig für die medizinischen Geräte im Einzugsgebiet des Roten Kreuzes im Bereich Bühl/Achern. Für den Experten wartet mit einem erschreckenden Fakt auf: Die Zahl der öffentlich und 24 Stunden zugänglichen Defibrillatoren in Bühl sei viel zu gering.

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