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Kundgebung geplant

Bosch plant Teilverlagerung von Bühl nach Serbien

Schock für die Beschäftigten von Bosch in Bühl und Bühlertal: Der Konzern plant die Verlagerung von Teilen der Entwicklung und der Produktion nach Serbien. So geht es nun weiter.

Bosch Foto: Bernhard Margull bema

Der Bosch-Standort Bühl/Bühlertal steht vor ungewissen Wochen. Nach Informationen von bnn.de nehmen Geschäftsleitung und Betriebsrat Gespräche auf, in denen die Frage erörtert werden soll, wie eine Verlagerung von Teilen der Entwicklung und der Produktion nach Serbien kompensiert werden kann. Ergebnisse sollen spätestens Ende dieses Jahres vorliegen. Am Mittwoch wurde damit begonnen, die Mitarbeiter über die bevorstehenden Gespräche zu informieren. Dass auf Arbeitnehmerseite die Angst vor einem Stellenabbau in großem Stil umgeht, verdeutlicht eine für Dienstag nächster Woche angekündigte Großkundgebung auf dem Europaplatz in Bühl. Die Rede ist von 20 Prozent zu viel an Personal.

Standortvereinbarung soll nicht angetastet werden

Auf Anfrage der Redaktion hielten sich beide Seiten bedeckt. Standort-Sprecherin Simone Pfauz sagte, die Geschäftsleitung wolle den Gesprächen mit der Arbeitnehmerseite nicht vorgreifen: „Wir wenden uns an die Öffentlichkeit, wenn Ergebnisse feststehen.“

Dass auch der Geschäftsbereich Electrical Drives, der seinen Hauptsitz in Bühl und Bühlertal hat, stark belastet sei, könne aber nicht bestritten werden. Unabhängig von den Ergebnissen der Gespräche bleibe der Standort das Leitwerk im Geschäftsbereich, und auch die bis 2025 laufende Standortvereinbarung solle ihre Gültigkeit behalten.

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