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Tradition mit Freiburger Buchhändler Thomas Bader begonnen

Bühler Verleger Hubert Klöpfer bringt besonderen Gedichtekalender heraus

Er ist eine Besonderheit in der Welt der Kalender: der Gedichtekalender, den der aus Bühl stammende Verleger Hubert Klöpfer herausbringt. Die von ihm ausgewählten Gedichte vereinen Klassiker und Zeitgenossen, darunter Barbara Laskowski aus Bühl – und sie sind alle in Klöpfers Handschrift zu Papier gebracht.

Verleger mit Liebe zur Lyrik: Hubert Klöpfer erinnert mit seinem Kalender an den legendären Freiburger Buchhänder Thomas Bader. Foto: Ulrich Metz

Fast könnte man meinen, Arthur Schopenhauer habe mit seiner Aufforderung das Wesen der Lyrik beschrieben: „Man brauche gewöhnliche Worte und sage ungewöhnliche Dinge“. Gedichte, es ist im Namen angelegt, sind verdichtete Wortkunst, die im Leser ein Feuer entzünden kann. Bei Hubert Klöpfer brennt es schon lange, und er wäre nicht Verleger, wollte er diese Flamme nicht weitertragen. Als Fackel dient dem aus Bühl stammenden Verleger der Gedichtekalender, der jetzt wieder vorliegt.

Der Kalender darf auch als Hommage an Thomas Bader begriffen werden. Der durchaus legendär zu nennende Freiburger Buchhändler hatte mit einer wunderbaren Handschrift Gedichte auf Papier gebannt und im Schaufenster seines Geschäfts in der Salzstraße platziert.

Sie waren Inseln der Nachdenklichkeit und der Ruhe im Ozean der Hektik. Das gefiel Klöpfer so sehr, dass er Bader überredete, gemeinsam einen Gedichtekalender aufzulegen. Als Bader vor fünf Jahren starb – seine Buchhandlung im Haus Zum Wetzstein, für Klöpfer eine der schönsten in ganz Deutschland, ist mittlerweile auch Geschichte –, zögerte Klöpfer, die Reihe fortzuführen.

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