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Waffengesetz

Jugendliche lösen großen Polizeieinsatz in Bühl aus

Eine Gruppe Jugendliche hat am Freitag in Bühl einen größeren Polizeieinsatz durch die Betätigung einer Schreckschusswaffe ausgelöst. Der Besitzer der Waffe ist 17 Jahre alt.

Pistole in einer Hand.
Die Jugendlichen wollten die Schreckschusspistole ausprobieren (Symbolbild). Foto: Wolfgang Voigt

Einen größeren Polizeieinsatz hat am Freitag, 22. März, ein 17-jähriger Jugendlicher mit seinen Freunden in Bühl-Neusatz, in der Nähe des Klosters Neusatzeck ausgelöst. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Offenburg teilte ein Anrufer der Polizei mit, dass an dem genannten Ort eine vierköpfige Personengruppe mehrere Schüsse abgegeben habe.

Vor dem Eintreffen einer Vielzahl von Polizeifahrzeugen soll die Personengruppe in ein nahe gelegenes Waldstück gelaufen sein. Ein Absuchen des unwegsamen Waldes, auch unter Einsatz eines Polizeihubschraubers sowie mehrerer Diensthunde, brachte zunächst keinen Erfolg, teilte die Polizei mit.

Die Polizei fand eine Schreckschusspistole

In Tatortnähe konnte wenig später ein Rucksack mit einer Schreckschusspistole und einer Vielzahl von Platzpatronen aufgefunden werden. Ein ebenfalls aufgefundenes Identitätsdokument brachte die ermittelnden Polizeibeamten auf die Spur des 17-Jährigen.

Wie die Polizei mitteilte, erschien der jugendliche Tatverdächtige im Anschluss mit einem Familienmitglied beim Polizeirevier in Bühl und räumte die Schussabgaben ein. Die Schreckschusswaffe habe er zuvor erworben und wollte sie an der Tatörtlichkeit "ausprobieren". Ihn erwarten nun Anzeigen wegen eines Vergehens nach dem Waffengesetz.

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