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Abgestürzte Ringmauer

Burg Windeck in Bühl wird nach eineinhalb Jahren Unsicherheit saniert

Das Trümmerfeld unterhalb der Burg Windeck verschwindet. Nach dem Absturz eines Teils der Ringmauer vor mehr als eineinhalb Jahren wird das mittelalterliche Baudenkmal jetzt saniert.

Instabil: Mit einem riesigen Bohrer treiben die Handwerker 130 Löcher in die Ringmauer. Später werden bis zu 1,2 Meter lange Edelstahlnadeln in die Öffnungen gesteckt, um die Standsicherheit zu verbessern. Foto: Ulrich Coenen

Der Burgherr räumt auf. Nachdem Teile der Ringmauer der denkmalgeschützten Burgruine Windeck bereits vor mehr als eineinhalb Jahren abgestürzt sind, haben jetzt die Sanierungsarbeiten begonnen. Damit überrascht der in Bühl wohnende Unternehmer Erwin Junker die Öffentlichkeit,

„Aufgrund der Einschränkungen durch Corona und der anhaltenden negativen Entwicklungen konnte die Ausbesserung des beschädigten Burgmauerabschnitts 5 noch nicht in Angriff genommen werden“, berichtete Karsten Schaumann, Prokurist der Erwin Junker Maschinenfabrik in Nordrach, damals auf Anfrage dieser Redaktion.

Jetzt geht plötzlich alles ganz schnell. Bereits in der vergangenen Woche haben die Arbeiten an der Oberburg begonnen. „Die von der beauftragten Firma Bau-Sanierungstechnik GmbH aus Gernsheim eingesetzten Handwerker sind sehr erfahren und haben schon viele Herausforderungen gemeistert“, sagt Erwin Junker stolz. Das Unternehmen ist auf Naturstein-Stützwände spezialisiert und hat bereits an Burg Neu-Windeck bei Lauf und an der Sandstraße gearbeitet.

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