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Reporter auf der Schulbank

Einfache Fragen knifflig gestellt: Was passiert eigentlich in Integrationskursen der Stadt Bühl?

Wer eine unbeschränkte Aufenthaltsgenehmigung will oder sogar eingebürgert werden möchte, muss einen Einbürgerungstests ablegen. Die Stadt Bühl bereitet ausländische Mitbürger mit Orientierungskursen auf diese Prüfung vor. Ein BNN-Reporter hat den Unterricht besucht.

Integration ist das Ziel: Larissa Mohr unterrichtet im Auftrag der Stadt einen Orientierungskurs. Im Mittelpunkt stehen deutsche Politik, Geschichte und Kultur. Foto: Ulrich Coenen

„Der Bus aus Lichtenau ist noch nicht da!“ Die elf erwachsenen Teilnehmer des Integrationskurses kennen sich gut und haben zum Teil ein freundschaftliches Verhältnis. Eine Schülerin weiß deshalb genau, warum sich zwei Mitschüler heute Morgen etwas verspäten.

Es ist 8.15 Uhr. Die Gruppe hat sich mit ihrer Lehrerin Larissa Mohr im Saal der Gemeinde in der Konkordia in Bühl getroffen. Hier ist jede Menge Platz, um unter den erschwerten Corona-Bedingungen fünf Unterrichtsstunden abzuhalten. 600 Unterrichtsstunden in deutscher Sprache und die Prüfung auf dem Niveau B1 haben die Schüler bereits hinter sich. Am Ende steht der Orientierungskurs, der dreimal in der Woche stattfindet und in dem es um deutsche Politik, Geschichte und Kultur geht.

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