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Wasser beschädigt Wandgemälde

Erhalt der Jugendstil-Kirche in Neusatz wird zur Herkulesaufgabe

Die Katholiken im Schwarzwalddorf Neusatz stehen vor einer gewaltigen Aufgabe. Ihre schöne Jugendstil-Kirche hat Bauschäden. Die Sanierung kostet weit mehr als eine Million Euro.

Fast einzigartig: Die Ausstattung und Ausmalung aus der Erbauungszeit im frühen 20. Jahrhundert in der Neusatzer Kirche ist komplett erhalten. Foto: Ulrich Coenen

Für eine kleine Pfarrgemeinde wie Neusatz ist es eine Herkulesaufgabe. Trotz des abgespeckten Programms rechnet der Stiftungsrat mit rund 1,1 Millionen Euro Sanierungskosten für die denkmalgeschützte Pfarrkirche St. Karl Borromäus.

Die aufwendige Restaurierung der Treppenanlage vor der Hauptfassade, die alleine 300.000 Euro verschlingen würde, ist dabei gar nicht berücksichtigt. „Das können wir uns zurzeit schlichtweg nicht leisten“, sagt Stiftungsrätin Bettina Kist. Der rechte Treppenaufgang soll deshalb gesperrt werden. Das ist nur möglich, weil es eine weitere Treppe gibt.

Auch die immer noch gigantische Summe von 1,1 Millionen Euro ist längst noch nicht gesichert. Deshalb gehen die Neusatzer von zwei Bauabschnitten aus, von denen sich der erste nicht mehr verschieben lässt, wenn man die Bausubstanz des Sakralbaus nicht ernsthaft gefährden will. „Die Außensanierung muss nächstes Jahr laufen“, meint Stiftungsrat Hubert Oberle.

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